Zeit vom toten Pferd zu steigen. Equalismus statt “Feminismus”

Wie man am jetzigen Beispiel von @Erzaehlmirnx so drastisch sieht, ist das Wort Feminismus verbrannt.
Es nennen sich auch Personen so,  die nicht den Hauch der Idee des ursprünglichen Feminismus verfolgen.  Die von “Ironic misandry” sprechen, wenn sie Männerfeindlichkeit absondern.   Das  “Feministinnen” in Schweden die Theaterfassung des SCUM-Manifest von Valerie Solanas begeistert gefeiert haben, ist nur ein Baustein. Überall beginnen Misandristinnen bereits offen ihre Männerverachtung, die Idee Männer seien etwas Minderwertiges, zu publizieren. Dem wurde bisher nicht entgegengetreten.
Nun ist etwas passiert, dass etwas Bewegung reingebracht hat. Diese Geschlechterverwirrten die sich selbst oft als SJW (Social justice warriors) betiteln, haben eine Bloggerin aufs Korn genommen,  die nachweislich  jede Heuchelei,  jeden Selbstbetrug und jede Bigotterie aufs Korn nimmt und anprangert.  Niemand ist sicher 🙂
Aber da “Feministinnen”  (richtig ist Misandristinnen) jede Art von Kritik an ihrer Ersatzreligion sehr krummnehmen, haben sie sich den Blog genauer angeschaut. Und festgestellt, die Dame ist offenbar eine Antifeministin, möglicherweise auch eine geheime Maskulinistin. Oder Schlimmeres 😉
Allerdings kennen viele Menschen, die tatsächlich als Feministin gesehen werden können, diese Bloggerin und wissen, dass sie nichts weniger ist, als das was diese Irren über sie sagen.  Entsprechend verwundert sind diese TrueFeminists über diese Anfeindungen ihrer Netzfreundin. Und verteidigen sie.   Das aber bedeutet für die “Feministinnen”,  hier sind weitere Antifeministinnen, die sich als Feministin ausgeben und daher wird eine Blockempfehlung abgegeben.  Was bedeutet, das man ohne den Blog auch nur genauer zu studieren,  sofort die Person auf Twitter, Facebook oder sonst wo blockt und mundtot macht für die Filterblase dieser quasi Gläubigen einer Geschlechterreligion.

Fazit:  Das Wort Feminismus ist tot, finde ich.  Jeder Versuch es wieder zu beleben wird wieder in einer solchen Auseinandersetzung von “Feminismus” gegen Feminismus enden.  Und weiter den Ruf aller beschädigen.  Es wird Zeit vom toten Pferd abzusteigen.  Es bietet sich an, die Weiterentwicklung Equalismus zu nennen.  Dann kann analog zur Bürgerrechtsbewegung in den USA, die sich auch nicht Blackismus nannte, obwohl sie für die Rechte von Schwarzen (Dunkelhäutigen Menschen) eintrat, eine Bewegung für alle entstehen,  die eine Emanzipation von Frauen und Männern, eine Gleichberechtigung aller anstreben.
Die gleiche Situation ist auch bei der Männerrechtsbewegung (oder MRA). Viele frauenfeindliche und rückschrittliche Personen finden sich im Dunstkreis,  dieser dezidiert sich als maskulinistisch verstehenden Organisationen..
Daher sollten alle,  Frauen wie Männer sich von diesem verbrauchten Begriff “Feminismus” lösen, um die Inhalten die der Feminismus mal hatte,  die er laut Webster Dictionary (“the belief that men and women should have equal rights and opportunities”) hat,  Nur auch dort wird bereits ein klare Teilung vorgenommen  Es geht nur um Belange von Frauen.
ZuerstMensch_Merriam_Webster_Feminism_Dictionary_markiert

Und genau das wird oft Männern, die sich für Belange der Gleichberechtigung aller, auch der Männer im Feminismus eintreten wollten, um die Ohren geschlagen.

Aber Equalismus hat noch einen Vorteil.  Er ist nicht nur für Gleichberechtigung der Geschlechter.  Denn wir Menschen sind nicht nur ein Geschlecht, wir sind nicht nur eine Hautfarbe,  wir sind nicht nur unsere Herkunft unsere Abstammung,  wir sind nicht nur eine sexuelle Orientierung. Wir sind die Summe von dem und mehr, wir sind Menschen.  Menschenrechte sind unteilbar.  Daher ist jede Teilung schädlich auf Dauer.  Und wie es sich zeigt, ist dies auch bei der Teilung nach Geschlecht der Fall.
Es wäre daher sinnvoll den Begriff “Feminismus” fallen zu lassen und den Equalismus zu formen.   Frauen und Männer können Equalistinnen und Equalisten sein und niemand benötigt mehr die Erklärung “Aber das ist doch auch für Männer. Männer sollten ebenfalls dafür eintreten”. Nein Männer wären von vornherein Gesprächspartner und nicht mehr “Allies” (tolerierte Verbündete) die zu schweigen und nur andächtig zu lauschen haben, wenn  eine “Feministin” spricht.
Der beste Gewinn aber wäre, dass wenn alle Anhängenden des Feminismus sich so umbenennen, nur noch die des Misandrismus übrig bleiben, die sich so nennen würden. Denn sich ebenfalls Equalist/in zu nennen und dann männer- oder frauenfeindliches von sich zu geben, würde sie schnell selbst entlarven.  Und wenn sie beim Wort “Feminismus” bleiben, ebenfalls.

Also wie wäre es.  Change to Equalism too?

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17 thoughts on “Zeit vom toten Pferd zu steigen. Equalismus statt “Feminismus””

  1. Ja, es nervt, sich ständig von Radikalfeministinnen abgrenzen zu müssen. Aber andererseits traue ich den meisten meiner Gesprächspartner_innen ausreichend Intelligenz und Empathie zu, um trotz der Tatsache, dass ich mich als Feminist_in bezeichne (wenn ich’s denn tue – steht mir ja nicht auf der Stirn), zu merken, dass ich (und so viele andere!) nicht in ihr Klischee passen.
    Genau genommen finde ich den Begriff also sogar recht hilfreich, weil sich Idiot_innen, mit denen sowieso keine sachliche Diskussion möglich ist, dann selbst aussortieren.

    Ich meine außerdem, dass sowohl Männer als auch Frauen als auch Menschen mit allen weiteren Geschlechtsidentitäten auch, wenn sie sich als Equalist_innen bezeichnen würden, jeweils auf die Probleme fokussiert wären, von denen sie sich am meisten betroffen sehen oder mit denen sie sich am meisten identifizieren können und dass es es daher auch weiterhin die “Grüppchenbildung” gäbe, die es aktuell gibt und auch weiterhin darüber gestritten würde, wessen Probleme nun größer und wichtiger sind…wieso sollte sich das nur wegen eines anderen Wortes ändern?

    Ich finde generell, dass Menschen einfach aufrichtig zuhören sollten, wenn andere von Problemen erzählen, die nur sie betreffen. Auch das hat für mich nichts mit Labels, sondern mit Respekt und Empathie zu tun. Wer das nicht hat und lebt, wird das aus meiner Sicht auch unter einem anderen Label nicht tun.

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    1. Ich teile Deine Argumentation. Ich teile aber Deinen Schluss nicht. Ich finde nämlich generell, dass Menschen keinen Grund haben, zuzuhören, wenn andere von Problemen erzählen, die einen null interessieren. Ich gehe auch nicht allen mit meinen Problemen auf den Geist. Ich habe genug Respekt und Empathie dafür, dass das nicht jeder so sieht, aber ich möchte nicht, dass anderer Leute Probleme zu meinen gemacht werden. Ich will meine Ruhe. Wenn mich das jetzt in Deinen Augen zu “Idiot_innen, mit denen sowieso keine sachliche Diskussion möglich ist” macht, hmmm… ist dazu sowieso keine sachliche Diskussion möglich, soviel Equalismus muss sein.

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        1. Ah. Sorry. Ich dachte, wir reden über Politik. Gerade zwei Deiner Blogposts gelesen – ich verstehe Deine Probleme nicht. Ich wünsche Dir aber ganz ehrlich meine Probleme, z.B. dass TK den Winterflugpreis für NUE-IST-GZP verdoppelt hat. Vielleicht verstehst Du das ja nicht als Problem -und damit, was ich sagen will.

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          1. Jap, das hab ich schon davor verstanden. 😉
            Und genau deswegen – weil ich ja auch meine, dass jeder Mensch sich vorrangig auf die (Behebung der) eigenen Probleme konzentriert und die tendenziell auch als bedeutsamer im Vergleich mit anderen wahrnimmt – meine ich ja, dass eine andere Bezeichnung nichts ändern würde.

            Das Zuhören bezog sich auf “Nein Männer wären von vornherein Gesprächspartner und nicht mehr “Allies” (tolerierte Verbündete) die zu schweigen und nur andächtig zu lauschen haben, wenn eine “Feministin” spricht.”
            Für mich ist es total logisch, dass ich das, was mir – zum Beispiel – ein Mann über sein Erleben und seine Probleme _als Mann_ sagt, so annehme und eben zuhöre, weil ich eben nicht selbst _weiß_, wie es ist, als Mann durchs Leben zu gehen/sich in dieser Gesellschaft zu bewegen. Ich kann es vielleicht nachempfinden – aber eben NUR, wenn ich zuhöre.
            Das heißt aber natürlich nicht automtisch, dass ich mich für die _persönlichen_ Probleme jedes Menschen auf der Welt interessiere und sie mir anhören möchte.

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    2. Es ist halt mühsam wenn man dauernd (leider steigend) einen Kontakt bekommt, der angibt eine Feministin zu sein und nachdem man etliche Zeit verschwendet hat, kommt man drauf, es ist bloß wieder so eine Gschlechterrassistin, die nicht auf Augenhöhe diskutieren will, sondern von oben herab, so mit dieser Nachsicht, weil die armen Männer sind halt etwas behindert. Und zeigt man sich davon unbeeindruckt, beginnt dieser Mensch sehr schnell seine Feinschaft zu zeigen.Irgendwann entlarven sie sich alle, aber dann hat man schon viel Zeit verbraucht.

      Ich würde gerne mit echten Feminist/-innen plaudern. Ich kenne jetzt schon einige. Und es sind sehr fruchtbare Auseinandersetzungen, weil die Menschenrechtler/-innen sind die Priorität weiblich haben und ich Priorität männlich. Und dadurch werden verschiedene Sichtweisen deutlich gemacht, die aber in letzter Konsequenz das gleiche Problem beleuchten. Weil wir eben alle nur Menschen sind und unser geschlechtsspezifisches Verhalten nur eine Rolle unter vielen. (egal ob evolutions-biologisch festgelegt, oder ansozialisiert, das spielt keine Rolle 🙂 )

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      1. Ja, das verstehe ich total. Geht mir auch häufig so (allerdings auch unabhängig von Labels). Also was ich damit sagen will, ist: Ist es nicht so oder so „normal“, dass man bei Menschen, von denen man am Anfang denkt, sie wären ganz cool, nach einer Weile erst merkt, ob das stimmt oder nicht? Mir geht’s jedenfalls so.

        Kleine Anekdote am Rande: Letzte Woche hat mich eine ehemalige Klassenkameradin bei Facebook entfreundet. Ein paar Wochen vorher wollte sie ganz ganz dringend mit mir Kaffee trinken gehen, weil wir uns ja so ähnlich seien. Ich hab das erstmal vertagt. Dann hab ich was verlinkt, das sie nicht gut fand. Erst wollte sie mir erklären, wie Männer eben flirten, dann hat ein Freund was geschrieben, sie hat auf seinen Kommentar total extrem und u.a. mit „Typisch Mann, ich blockier dich jetzt!“ reagiert und mich dann aufgrund der Tatsache, dass ich darum gebeten habe, auf sexistische Aussagen zu verzichten, aus der Liste gekickt. :,-D
        Die ist keine Radikalfeministin. Nicht mal überhaupt Feministin. Trotzdem hat der Satz “Ich fänd’s total cool, wenn wir hier auf sexistische Aussagen verzichten könnten.” gereicht, um sie zum Ausrasten zu bringen.

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        1. Das war auch oft mein Problem: Ich teilte oft Sachen, deren Inhalt mir interessant erschien, auch wenn ich ihm nicht zustimmte.
          Aber seit Twitter zitieren zulässt kann ich das in den Kontext stellen den ich meine. Bei den anderen Kanälen habe ich mir das ebenfalls angewöhnt Inhalte denen ich nicht zustimmen, einen Vorspann hinzuzufügen.

          Und dein Beispiel von den “sexistischen Aussagen” könnte auch daran liegen, dass dein Gegenüber eine der Personen ist, die glauben, dass es Sexismus von Frauen nicht geben kann und du sie daher aus ihrer Sicht schwer beleidigt hast?

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  2. Wie wäre es einfach mit einer offenen Gesellschaft, die wirklich ALLE Ideologien ablehnt, weil sie (die Menschen) erkennen, daß jede Ideologie, jedes Ideal die Offenheit und Vielfalt zerstören würde?

    Im übrigen sind Menschenrechte ein trojanisches Pferd, denn es geht hier nicht um den Menschen, es geht um das Recht, das sich auf den Menschen bezieht. Menschenrechte versachlichen den Menschen, er wird entmenschlicht.
    Rechte sind das Problem, das zur Lösung erklärt wird. Recht bedingt Unrecht, wenn Unrecht herrscht, kann der Zustand Gerechtigkeit und in Folge auch Gleichberechtigung nicht gegeben sein. Daraus folgt, daß Rechte niemals zu Gerechtigkeit bzw. Gleichberechtigung führen können.
    Begründete Erklärung:
    Damit Rechte greifen, müssen einige wenige Menschen diese erschaffen, überwachen, kontrollieren und auch durchsetzen, diese benötigen dazu jedoch mehr Rechte als alle anderen. Daher ist ein Rechtssystem/Rechtsstaat immer zugleich ein Unrechtssystem/Unrechtsstaat, das niemals die Bedingung Gleichberechtigung erfüllen kann. Anderstrum wird ein Schuh daraus, es ensteht ein Wettkampf um die Deutungshoheit, wie Rechte auszulegen sind, wie sie angewendet werden müssen. Sprache wird zur Waffe, indem diese selbst als einzig wahre Wahrheit verkauft wird. Sie schaffen ein höheres Wesen, das “besser” sei, als die anderen. Ein nicht aufzulösendes Dilemma, es ist eine Sackgasse des Gut-und-Böse-Denkens, auch zurecht Glaube genannt.

    Das mag dem einen oder anderen gefallen oder auch nicht, das ist die logische Folge.

    Oder ist schon von einem Toten bekannt, der sein Recht auf Leben je eingeklagt hätte?

    Sprache ist nur der Informationsträger, nicht die Information selbst.

    Freiheit bedeutet loslassen zu können.

    Gruß

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    1. Jupp. Mit dem vorsichtigen Caveat, dass Offenheit und Vielfalt zu ermöglichen auch ein Ideal ist. Ein Ideal, was ich unterstütze, was aber anderen Idealen entgegensteht, wie das jede Ideologie macht und damit ausschließend ist. Sie ist nur am wenigsten ausschließend.

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    2. Nun ja, ein wenig arg verkürzt und überpauschalisiert ist die Darstellungsweise schon. Daraus ergeben sich unlogische Vermischungen.

      “Wie wäre es einfach mit einer offenen Gesellschaft, die wirklich ALLE Ideologien ablehnt, weil sie (die Menschen) erkennen, daß jede Ideologie, jedes Ideal die Offenheit und Vielfalt zerstören würde?”

      Funktioniert nicht, weil man als Individuum durchaus seiner eigenen Ideologie folgen kann, solange man andere damit nicht schädigt.
      Auch ist eine Ideologie keineswegs ein Ideal, sondern oft das exakte Gegenteil.
      Ideologien meinen ja i.d.R. einen mehr oder weniger festen Ideal-Wert erreichen zu können.
      Ideale sind per se unerreichbar ( wie auch der Horizont ) und geben höchstens eine erstrebenswerte Richtung vor.
      Gerechtigkeit zum Beispiel ist ein Ideal. Feminismus eine Ideologie.
      Feminismus abzulehnen halte ich für eine gute Idee, denn er fordert Privilegien und Diskriminierungen.
      Gerechtigkeit ist ein wunderbares Ideal, dem jeder, täglich neu reflektiert, möglichst konsequent entgegenkommen sollte.

      “Im übrigen sind Menschenrechte ein trojanisches Pferd, denn es geht hier nicht um den Menschen, es geht um das Recht, das sich auf den Menschen bezieht. Menschenrechte versachlichen den Menschen, er wird entmenschlicht.”

      Nö! Warum sollte dem so sein?

      “Rechte sind das Problem, das zur Lösung erklärt wird. Recht bedingt Unrecht, wenn Unrecht herrscht, kann der Zustand Gerechtigkeit und in Folge auch Gleichberechtigung nicht gegeben sein. Daraus folgt, daß Rechte niemals zu Gerechtigkeit bzw. Gleichberechtigung führen können.”

      Nö!
      Unrecht ist keineswegs eine Folge von Recht, das ist Blödsinn. Nebenbei kann gar nix zu Gerechtigkeit führen, da sie ein Ideal ist ( s.o. ). Gleichberechtigung ist theoretisch erreichbar, obschon sie sich im Laufe der Zeit dynamisch wandeln kann. Sie lässt sich aber schonmal in Form eines Rechts feststellen und ist im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung und der geltenden Gesetze umsetzbar, sofern die Gesetze ebenfalls einer dynamischen Anpassung unterliegen.

      “Damit Rechte greifen, müssen einige wenige Menschen diese erschaffen, überwachen, kontrollieren und auch durchsetzen, diese benötigen dazu jedoch mehr Rechte als alle anderen.”

      Das sehen zwar mittlerweile sogar viele Juristen so, das zeugt aber lediglich vom mangelnden Rechtsverständnis derselben.
      Es gibt überhaupt keinen Grund Rechte zu basteln. Allerdings sehr viele, sie zu erkennen und festzustellen. Dazu ist zwar einiges an Wissen ( und am besten noch Weisheit ) vonnöten, aber keine privilegierte Position. Im Endeffekt ist diese sogar hinderlich, da sie zu der erwähnten “Rechtsbastelei” führt.
      Zumindest von den höheren Rechten ( bspw. die Naturrechte ) sollte eigentlich jedem halbwegs gebildeten Menschen bekannt sein, daß sie vorstaatlich sind und grundsätzlich gar verhängt oder entzogen werden können ( daß genau das in D., Ö., CH. aber tägliche Praxis ist, liegt nicht am Recht, es liegt an der feudalistischen Rechtsprechung ).

      Ansonsten denke ich, meinst Du wohl durchaus etwas sehr wahres und wichtiges, nur die Formulierung ist ziemlich ungeeignet.

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      1. Danke, dass du dem Nonsens widersprochen hast! Menschenrechte sind unverzichtbar, der Kampf um ihre weltweite Etablierung und Durchsetzung ist sinnvoll und gut. (Dass Saudiarabien bei der UN grade den Menschenrechtszuständigen gibt, ist angesichts ihrer Praktiken das Letzte – und systemimmanent eigentlich rechtswidrig, denn sie haben die UN-Menschenrechtscarta einst ja nicht unterzeichnet.)

        Dass es eine Justiz und eine Exekutive gibt, ist voll in Ordnung und gar nicht anders denkbar. Solange das funktionale Jobs sind, zu denen potenziell jeder mit einschlägiger Ausbildung Zugang hat, sind das wichtige Elemente eines Staatswesens, auf die man nicht einfach verzichten kann.

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  3. “Zumindest von den höheren Rechten ( bspw. die Naturrechte ) sollte eigentlich jedem halbwegs gebildeten Menschen bekannt sein, daß sie vorstaatlich sind und grundsätzlich gar verhängt oder entzogen werden können ( daß genau das in D., Ö., CH. aber tägliche Praxis ist, liegt nicht am Recht, es liegt an der feudalistischen Rechtsprechung ).”

    Soll natürlich heißen:
    “… daß sie vorstaatlich sind und grundsätzlich gar NICHT verhängt oder entzogen werden können … “

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  4. “Um es gleich vorweg zu nehmen. Ich mag selbstbewusste Frauen, die in der Lage sind auch ohne Männer ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ich mag es, wenn sie die Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen tragen können und die Frage “Wer bleibt beim Kind Kind?” nicht dadurch beantwortet wird, dass sich der Wegfall seines Lohns schlimmer auf die Familienkasse auswirkt. Aber wozu brauche ich dafür heutzutage noch Feminismus?

    Wenn die grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung allerdings die Frage “Wer Braucht Feminismus?” auf ihrer gleichnamigen Webseite stellt, möchte niemand dort die ehrliche Antwort lesen, welche “Niemand” lauten müsste”.
    http://www.huffingtonpost.de/lutz-bierend/feminismus-gender-gleichberechtigung_b_7484494.html

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