Müttermonster und das Milgramexperiment

Wenn es um Sorgerechtsstreitigkeiten geht, beobachtet man ungläubiges Entsetzen über  die oft unglaublichen Verhaltensweisen, die eine wachsende Zahl von Kindesmüttern zeigen. Und wundert sich. Warum?
Weil offenbar wenigen klar ist, was der Grund dafür ist, dass sich Menschen derartig abscheuliche verhalten aber kein schlechtes Gewissen empfinden.

1961 wurde ein Experiment durchgeführt, weil Psychologen feststellen wollten ob Bösartigkeit eine Veranlagung von einigen abartigen Menschen ist oder etwas anderes. Der Hintergrund war das entsetzliche Verbrechen des Nationalsozialismus. Wie war es möglich gewesen, dass ganz normale Leute, Lehrer, Handwerker, Akademiker, männlich wie weiblich derartige Gräueltaten verübt hatten? Morgens ins KZ einen Häftling zu Tode gequält und abends nach Hause zu Ehemann/Ehefrau und Kindern herzliche Familienatmosphäre genossen? Wie passt das zusammen?
Das sogenannte Milgram-Experiment und andere folgende Untersuchungen gaben die Antwort. Es braucht einige wenige Vorbedingungen damit so etwas Unfassbares geschehen kann.
Die erste ist die Abgabe der Verantwortung. Jemand erklärt einem, dass es hochwichtig ist, dass es von der Wissenschaft gestützt ist, dass jemand anderer die Verantwortung übernimmt der kundiger ist.
Dann braucht es die Abwertung des Anderen. Erst wenn diese Person nicht mehr gleich schützenswert wie man selbst ansieht z.B: die Gruppe der man glaubt per Geburt anzugehören, dann wird die zu quälende Person zur Sache, zum Unmenschen.
Der letzte Faktor und zugleich wichtigste ist die Verdrängung des eigenen Handelns und Schuldzuweisung. „Die sind schuld, die haben uns in diese Lage gebracht“ „Die müssen wir aussortieren, nur dann kann der Rest gesunden“

Diese drei Faktoren sind Mütter heute ausgesetzt. Es wird ihnen klargemacht, dass der Staat die Verantwortung für alles übernimmt, sie müssen nur mitspielen, dann wird alles genauso wie sie es wollen. Ihnen wird beigebracht und ständig eingeredet wie gewalttätig, und verantwortungslos Männer sind und dass Frauen dafür sorgen müssen, dass die Kinder geschützt sind vor dieser männlichen Primitivität. Und das Leiden ihrer Kinder aufgrund der Trennung darf sie ideologisch gestützt als
<SARKASMUS>_Schuld dieses gemeinen Scheusals sehen, der die Kinder nicht in Ruh lässt, ständig an ihnen zerrt, ihnen einredet dass sie doch „ihren Vater“ sehen wollen müssten, obwohl doch durch das Scheitern der Beziehung klar ist, dass er dieses Recht verwirkt hat. Nur bei äußerstes Wohlverhalten kann man ihn in der Nähe der Kinder zu lassen. Und nur wenn er die Mutter-Kind Bindung nicht stört. Ansonsten ist es für das Kindeswohl besser, wenn er nicht mehr bei der Obsorge mitwirken darf, sondern sich ausschließlich darauf beschränkt, die Rumpffamilie und seine Kinder maximal finanziell zu versorgen. Ist er dazu aus Verantwortungslosigkeit nicht freiwillig bereit, dann muss man ihn eben mit geeigneten Mitteln dazu bringen._</SARKASMUS>

Setzen wir im Milgram –Experiment für den wissenschaftlichen Leiter den Staat, die Behörde, das Amt, für die Person die die Stromstöße verabreicht um den Probanden zum effektiven Lernen zu zwingen ist die Kindesmutter und die Schmerzensschreie ausstoßende Person sind der entsorgte Vater und die Kinder, dann haben wir Situation vor der wir im Obsorge-Thema heute stehen.

Kein Mitleid, keine Gnade, es ist alles nur zu ihrem Besten und das werden sie schon noch einsehen. Diese rasant steigende Zahl von Monstermüttern ist das Resultat der systemischen Entmenschlichung, die hier durchgeführt wird. Allerdings einem System das von allen mitgetragen wird, allen Frauen und allen Männern, die nicht direkt oder indirekt betroffen sind.
ABER — Milgram und folgende Experimente haben ebenso klar aufgezeigt, dass es Menschen gibt die sich nicht zu systematischen Grausamkeiten verleiten lassen und welche die es tun. Und das ist die persönliche Verantwortung die jeder Mensch trägt, egal in welchem totalitären System er auch lebt. Wenn einem ein Messer in die Hand gelegt wird und gesagt und gesagt wird: “Stich zu“ ist das kein Grund es zu tun.
Wer es trotzdem tut, wird schuldig. Ohne Milderungsgrund. Keine Mitläuferin, keine Verführte, kein eigentliches Opfer.
Diese Person ist Täterin und voll verantwortlich.
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Bildquelle:  http://1080.plus/8GKJK7huLro.video

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