Kein Kampf gegen Feminismus-Windmühlen! Die echte Gefahr befindet sich dahinter!

Was ich nicht verstehe, wieso Männerrechtler, besonders Maskulinsten nach wie vor glauben, dass sie gegen den Wind spucken können. Aus meiner Sicht ist glasklar, dass dem Feminismus NICHTS sinnvolles entgegengesetzt werden kann.  Dieser ist eine Zeitgeistströmung nicht anders als der völkische Gedanken vor 90 Jahren.  Wer hier glaubt noch Anti-Feminist sein zu können, wird  eines  Besseren belehrt werden.

Kein Historisierender der heute in diese Zeit zurück schaut, würde sagen, dass eine Gegenbewegung zum Völkischen, zum abstammungsmäßig begründeten Nationalismus damals auch nur einen Hauch einer Chance gehabt hätte. Es war eindeutig, dass die Menschen sich per Volkszugehörigkeit eine Identität geben wollten, es ihre primäre Zugehörigkeit definierte. Nation und Volk war nicht anders als heute das Geschlecht. Es schuf Zusammengehörigkeit, Verbundenheit, Nestwärme und Solidarität. Der Grund warum Geschlecht diese Rolle spielt ist die Globalisierung der Menschheit. Bevor die Menschen sich als eine Einheit fühlen können, benötigt es die letzte Auseinandersetzung zwischen den beiden größten Merkmalsteilen, Frauen und Männer. Dazu hat sich jetzt noch das dritte Geschlecht gesellt. So wie Nation eine geringe und “Rasse” (zum Glück) überhaupt keine Rolle mehr spielt, ist auch Geschlecht nichts was tragfähig wäre.
Diese Geschlechteridentität ist aber so stark heutzutage, dass dies bereits auf Kinder übertragen wird. Die Mädchen tragen nicht pink, weil es ihnen so prima gefällt, sondern weil sie sich als Mädchen ausweisen und von Jungs abgrenzen können. Und egal was die Eltern machen, diese Haltung wird nicht abnehmen, sondern zunehmen, da sich Mädchen und Frauen immer mehr als Masse verstehen, ein Massengefühl entwickeln.

Wer das nicht akzeptiert, der macht einen schweren Fehler, da man gegen etwas kämpft dass man nur so vorbeigehen lassen kann, wie ein schweres Unwetter. Gegen den Feminismus ist kein Kraut gewachsen, weil er nicht einfach nur eine Ideologie ist, sondern die identitätsstiftende Weltanschauung. Wer vor 90 Jahren den volksverbundenen, nationalen Menschen gesagt hätte: “He seid doch nicht so national und völkisch. Das ist doch Irrsinn, wir sich doch alle nur Menschen”, hätte bei der Masse der Bevölkerung ebenso wie heute nur verwundertes Lachen geerntet.

Daher sehe ich nur eine Möglichkeit des Widerstandes. Und der ist gegen den Misandrismus, der systemischen Männerfeindlichkeit. Diese aufzuzeigen, dagegen aufzutreten, sehe ich als sinnvoll. Den Leuten die Menschen nicht nur per Geschlecht einteilen, sondern auch bewerten. Die Frauen als besser, befähigter erachten und Männer als minderwertige Spezies, mit angeborener Schlechtigkeit.
Auch vor 90 Jahre wäre es sehr sinnvoll gewesen, der Abwertung von Menschheitsteilen aufgrund Geburtsmerkmale, dem aufkommenden Rassenwahn rechtzeitig ein Ende zu setzen, vor der Katastrophe. Aber auch damals meinten viele, es sei doch nicht so schlimm und “Diese radikalen Antisemiten was wollen die schon groß machen. Was ist denn so falsch dran aufs eigene Rasse und Volk schauen zu schauen?”, Der Misandrismus ist auf dem Vormarsch. Diesem möchte ich mich, mit allen die das auch so sehen, entgegenstellen.

“Wehret den Anfängen” ist dabei schon fast zu wenig gefordert, denn wir befinden uns schon mittendrin.

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