Wahlrecht nur für Frauen? Männer nicht zugelassen? Is mir egal!

Was fällt sofort an dem Bild auf?  Es sind nur Frauen. Und das ist auch kein Wunder. Denn es handelt sich hier um einen Teil der über 1000 Gleichstellungsbeauftragten in Deutschland.
Eintausend. Und es sind nur zufällig weiblich geborene Menschen. Gleichbehandlung, Gleichstellung und Gleichberechtigung ist reine Frauensache.  Es können nur Frauen dazu gewählt werden, es dürfen nur Frauen diese Mandatarinnen wählen.
Seltsamerweise laufen Männerrechtler in Deutschland nicht Sturm dagegen. Man würde doch meinen, dass jeder der sich für gleiche Rechte für alle einsetzt, hier den Hebel ansetzen würde. Aber nein, diese Tatsache ist offenbar nebensächlich. Weniger nebensächlich ist was Gleichstellungsbeauftragte tun. Das  Gesetz dazu, gibt Frauen die diese Funktion ausüben, sehr große und weitreichende Möglichkeiten. Gleichstellungsbeauftragte, dürfen bei allen Personalangelegenheiten mitreden, werden bei Gesetzentwürfen einbezogen, sind für die Zuteilung von Geldern mitverantwortlich und sind Großteils Vollzeit tätig.
Es sind über EINTAUSEND Menschen ausschließlich weiblichen Geschlechts tätig um die Gleichstellung aller Menschen durchzuführen.  Menschen die nichts dabei finden, dass nur ein Geschlecht dazu das Recht hat. Und jeden Menschen der zufällig auch weiblich ist, aber sich nicht nur für die Gleichstellung von Frauen, sondern aller Menschen einsetzen wollen, hinaus mobben.
Diese Menschen kämpfen auch dafür, dass  Gesetze die eine Quote beinhalten, nur für ein Geschlecht wirksam werden.  Und zwar erfolgreich.
Soviel zur behaupteten politischen Bedeutungslosigkeit, die man diesen Beauftragen zuordnet, weswegen ja das reine Frauenwahlrecht für diese Positionen nicht weiter tragisch wäre.

Größer werdende Unterrepräsentationen wie an Gerichten,  sehr starke wie in  der Kinderbetretung oder Schulen oder sogar völlige Abwesenheit von Männern in Studiengängen für Zahnmedizin sind kein Thema.   Forderungen nach Quoten in diesen Bereichen werden heftig bekämpft   Wenn Männer per Quote bevorteilt würde, wäre es Diskriminierung, meint die FVDZ-Chefin Kerstin Blaschke,

Wie in jedem Jahr so gibt es auch heuer Bereiche wo wieder gewählt wird.  Feministinnen stehen schon in den Startlöchern um die Stellen zu besetzen.  8  von 10 gewählten Kandidatinnen rechnen sich dieser Ideologie zu. Nicht wirklich ein Wunder, was sich unter dem Schlagwort “Gleichstellung” entwickelt,  oder?
Das einzig was wundert (und damit auch Anstrengungen praktisch nutzlos werden lässt) ist die Tatsache, wie völlig desinteressiert, Männer gegenüber der eigenen Entrechtung sind.  Und wie sehr einer der wichtigsten Pfeiler der sich im Staat ausbreitenden Geschlechterideologie ignoriert wird in der Männerpolitik.  Es ist  geradezu sträflich wie der Einfluss unterschätzt wird, der von diesen rund 800 staatlich bezahlten Trägerinnen des Feminismus ausgeht.

Hier wählen zu dürfen, welche Menschen für Gleichstellung  und damit für Änderungen in den Gesetzen und Vorschriften eintreten, ist wie es scheint den allermeisten Männern egal.  Und wer nicht für sein Recht kämpft, dem wird es genommen. Ein altes und sehr zutreffendes Sprichwort.
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Bildquelle: http://www.uni-duesseldorf.de/home/infocenter-hhu/aktuell/archivmeldungen/archivmeldungen-detailansicht/article/versammlung-der-landeskonferenz-der-gleichstellungsbeauftragten-der-hochschulen-und-universitaetskli.html

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2 thoughts on “Wahlrecht nur für Frauen? Männer nicht zugelassen? Is mir egal!”

  1. Warum das den Männern recht egal ist, ist ziemlich einfach zu erklären. Männer waren immer “Werkzeuge” der Gesellschaft, die sich teils freiwillig und teils unfreiwillig vom Staat und der großen Sachen benutzen lassen haben.
    Selbst grobe Ungerechtigkeiten gegen das eigene Geschlecht werden so ignoriert und ich erfahre auch in Diskussionen auf meiner Seite oft von Männern das Argument, man solle sich nicht so anstellen, das wäre “Weibisch”- die Parole heißt ” Zähne zusammenbeißen, die Fresse halten und erdulden.

    Ein Mann setzt sich viel, viel eher für Frauenrechte ein, also für Männerrechte. Das bestätigt sich mir immer wieder.

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