Der Kosmos unser Psyche – Sterndeutung ohne Sterne

Ich war mal ein begeisterter Anhänger der Astrologie. Bis ich feststellte, das die behauptete charakterliche Festlegung aufgrund des Geburtstags und -orts Selbstbetrug ist. Ich habe aber etwas mitgenommen aus dieser Zeit und das ist die Art und Weise, wie ich versuche die Menschen zu betrachten. Und die Erkenntnis wie groß der Raum der Gedanken ist, den wir in unserem Gehirn beherbergen.

(Wer astrologische Ausführungen nicht nur wissenschaftlich ablehnt, sondern gänzlich vermeiden möchte, überspringt diesen Absatz)
Nicht nur dass die 12 Tierkreiszeichen in 4 Elemente und ebenso in 6 “männliche” (Feuer=(♈️,♌️,♐️),Luft=(♊️,♎️,♒️)) und 6 “weibliche” (Erde=(♉️,♍️,♑️),Wasser=(♋️,♏️,♓️)) unterteilt werden. Man zerlegt dieses Dutzend auch noch in drei Potentialformen (Dynamisch=(♈️,♋️,♎️,♑️), Statisch=(♉️,♌️,♏️,♒️) und Variabel=(♊️,♍️,♐️,♓️)). Je eines der vier Elemente in Verbindung mit einer der drei Formen bildet den Symbolinhalt eines Zeichens. Dazu kommen noch sieben Gestirne (Sonne, Mond und die fünf mit freien Auge sichtbaren Planeten) die sich durch diese Zeichen bewegen können. Jedes der Gestirne kann mit jedem anderen auch noch fünf Aspekte (Winkelbeziehung von 0°, 60°, 90°, 120°, 180° ) bilden. Konjunktion, Quadrat, Opposition usw , insgesamt ( 6+5+4+3+2+1 = 21) * 5 Verbindungen. Das ist bereits eine sehr große Anzahl. 12 Zeichen × 7 Gestirne × 15 * 5 Aspekte ergibt über tausend Kombinationen. Nimmt man jetzt noch jedes Zeichen zu dreißig einzelne Graden auf dem ein Gestirn stehen kann, dann multipliziert sich das zu sehr vielen verschiedenen Geburtsbildern die gedeutet werden können. Und das ist nur die ursprüngliche klassische westliche Astrologie ohne moderne Zusätze.

(Hier gehts weiter)
Diese Lehre zum Zweck der Deutung des von einem Ort aus sichtbaren Himmels, wirkt recht faszinierend auf viele Menschen. Deswegen nochmal klar gesagt. Der von der Astrologie behauptete Zusammenhang mit der Geburtsstunde und Geburtsort ist reine Selbsttäuschung. Wir sind alle neigen dazu, wenn uns jemand Charaktereigenschaften zuschreibt, die auf irgendetwas Konkretes gestützt sein sollen, diese durchaus für uns als zutreffend anzunehmen, solange Negatives zumindest nicht überwiegt. Das ist auch bei vielen anderen Lehren von Charaktertypen so. Was aber aus dieser auf den sichtbaren Himmel bezogene Deutungslehre zu gewinnen ist, ist eine begreifbare Vorstellung wie komplex unsere Psyche ist und das die Idee, dass man diese in eine “männliche” oder “weibliche” zerlegen könnte, nur eine völlige Fehleinschätzung sein kann. Sogar die psychoanalytische These von Animus und Anima ist etwa so, wie wenn man sagen würde, das Universum ist Energie und Materie und das reicht als Einteilung. Das ist eine Vereinfachung die völlig verkehrt wäre. Denn die Gedankenwelt die wir in uns tragen ist so unendlich und vielfältig wie der Kosmos der uns umgibt.
Ist einem aber das bewusst, dann beginnt man die Menschen anders zu sehen und anders einzuordnen. Natürlich macht es wenig Sinn, den Charakter eines Menschen in solche Teile zerlegen zu wollen. Denn wir haben micht nur die oben aufgezählten Varianten in uns, sondern noch viele, viele mehr. Wir sind alles. Mond im Krebs, Venus im Stier, Mars in Konjunktion mit Sonne, x in v mit y in z. Völlig egal. Es hat überhaupt keine Bedeutung. Wir sind das, was andere in uns sehen. So wie man beliebig in den Sternenhimmel schauen kann und dort in Sternkonstellationen Bilder entdeckt, die es gar nicht gibt, so machen wir es auch, wenn wir andere Menschen einschätzen.

Es gibt sehr gute Menschenkennende, die diesen Kosmos im anderen gut deuten können. Die hineinschauen und die Gestirne in Zeichen und ihre Stellung zueinander so sehen wie sie in dieser Psyche wirklich sind. Keine Astrologen, sondern Menschendeutende, die in anderen lesen können. Da kann man im April geboren sein und Astrologie behauptet, dass man aufgrund des Geburtstags eine spontane, pionierhaftes, angreifende Sonne im Widder, des Elements Feuers in dynamischer Form ist und trotzdem sieht so eine menschenkundige Person ganz klar dass man in Wahrheit eine nüchterne, sehr überlegte Sonne in der Jungfrau, des Element Erde mit variabler Form in sich trägt. Und sie benennen es auch nicht mit diesen Bezeichnungen. Sie spüren nur dieser Mensch gleicht mehr einer Sanddüne, nicht einem Waldbrand.
Sind solche Menschen aber der Astrologie verfallen, dann deuten sie das was sie rechnerisch aus den Geburtsdaten des Menschen den sie “beraten” ermitteln, so um, dass es zu dem passt, was sie an Charakterwerten in diesem Menschen erspüren. Sie glauben sie lesen das Horoskop, in Wahrheit lesen sie aber den Menschen. Leider können aber selbst das nur ganz wenige und die meisten hängen statt dessen sklavisch an der Deutung der berechneten Gestirnsstände und zwingen diese dem anderen als seinen “Charakter” aufgrund irgendwelcher Buchweisheiten auf. Woraufhin Millionen Menschen herumlaufen und glauben sie wären ein Widder mit Ascendent Irgendwas und würden nur zu einem Zwilling oder Löwen passen der seine Venus im Blablabla hat. Für die wenigen die tatsächlich richtig hineinschauen, ist es nur ein Krücke, auf die sie leicht verzichten könnten, aber nicht wollen, da sie fest daran glauben, dass das was sie erkennen, sie nur aus dem Horoskop ersehen können.

Das Lesen anderer Menschen ohne irgendein obskures Hilfsmittel könnten wir alle. Dazu braucht es keine Sterndeutungskunst, keine Berechnung von Häusern, Mundan- oder Radixhoroskopen, keine komplizierten Programme, auch keine Kristalle, keine Pendel und keine Karten. Nur eines, Einen offenen Geist. Beginnen wir im Geist eines anderen Menschen, egal wie er aussieht, woher er kommt, egal wann, wo oder wie er geboren wurde, ein anderes Gedankenuniversum zu sehen, uns darauf einzulassen, dass hier jemand möglicherweise in ganz anderen Bahnen denkt, ganze andere Dinge für wichtig hält und ganz anders auf Eindrücke reagiert als wir, jeder für sich seinen “Merkur” ganz woanders hat oder am gleichen Platz wie man selbst, dann werden wir flexibel. Wir können uns fragen, ob sie auch einen “Saturn im Skorpion im Quadrat zu Mond im Löwen” hat oder ist es doch ein “Jupiter im Wassermann im Trigon zu Mars im Zwilling”, der einem gänzlich fremd ist? Wenn man dies tut, den Geist des anderen Menschen als Kosmos zu sehen, den man erforschen kann, dann werden wir fähig uns gleichwertig zu sehen. Dann können das Menschsein voll entfalten.

Diese Lektion gibt uns der Sternenhimmel über uns seit Urzeiten. Wie oben so, so unten lautet der hermeneutische Grundsatz. Gemeint ist aber nicht, dass wir ein Abbild des Himmels bei unser Geburt sind, wie Astrologiegläubige oft sogar fanatisch beweisen wollen und naturgemäß scheitern, sondern dass wir einen ebensolchen unendlichen Raum in uns tragen, wie das Universum in dem wir leben. Jeder von uns ist ein Universum und diese überlappen sich mal sehr stark und andere ganz wenig. Manchmal berühren sie sich nur an einer winzigen Stelle. Aber keines zählt mehr und keines zählt weniger. Wir legen gern einen moralischen Maßstab an anderen Menschen an und bewerten deren Vorstellungen und Verhalten nach dem unseren. Aber so abartig und verwerflich uns ein anderer auch vorkommen mag, in seinem Universum kann dies Teil seiner “Naturgesetze” sein. Dies entschuldigt keine Taten die in unserer allgemeinen Rechtsprechung als Verbrechen festgelegt wurden, macht sie um nichts weniger grausam, verstörend oder unfassbar. Aber jeden Menschen, sowohl den der für das Überleben tausender Menschen sein Leben opfert, aber auch den bestialischen Massenmordenden, als Mensch zu sehen, beide als gleichwertig zu behandeln, macht Menschsein und universelle Menschenrechte erst möglich.

(Bildquelle: https://pixabay.com/de/universum-geburt-mensch-geometrie-782699/ )

Europa neu gedacht! “Kantönligeist” auf multinationaler Ebene.

Wenn wir auf Europa schauen, so sehen wir eine große Zahl von Staaten mit unglaublich langer Geschichte. Von Schweden bis Griechenland, von Ungarn bis Portugal. Alles sind Länder mit langer eigener Geschichte. Manche davon haben längst nicht mehr die Größe die sie mal hatten. Andere sind im Lauf der Zeit größer geworden. Aber unser Kontinent hat wenig Ähnlichkeit zur USA, er ist keine gewachsene Geschichte eines zugewanderten Volkes, samt Genozidversuch an einem anderen. Europa ist Konkurrenzkampf von Völkern um Ressourcen und in zwei Jahrtausenden hat man kaum eine längere Zeit des Friedens gesehen. Erst seit in Europa sich Staaten die sich feindlich gegenüber gestanden haben, wie Deutschland und Frankreich, sich in einem Bund zusammengeschlossen haben, haben wir die längste Friedensperiode die es bisher hier gab.

Die Europäische Union war auch solange kein Thema wie es keine ernsthaften Krisen in der Gemeinschaft gab. Jedoch als 2008 die Wirtschaftskrise die Welt erschütterte und in der Folge dann die Griechenland-Krise aufbrach, gab es die ersten Risse. Nationalismus wurde wieder populär. Die Flüchtlingswellen aus dem Süden brachten dann in vielen Staaten den rasanten Aufstieg die EU ablehnender und sehr national gesinnter Bewegungen. Und jetzt zeigte sich, dass die ganze Konstruktion für ein geeintes Europa eine sehr brüchige ist.
Ungarn, Polen, Griechenland, Deutschland, Österreich, Spanien, England. Überall beginnen sich wachsende Teile der Bevölkerung zu fragen, was die EU-Mitgliedschaft noch an Gewinn bringt und wie sehr sie die Souveränität einschränkt. Beschlüsse der Kommission, des Parlamentes, sogar die des Rats werden oft ignoriert und nicht umgesetzt.

Gibt es noch Hoffnung? Kann man die Zerrissenheit des Kontinents noch flicken oder ist es nur noch eine Frage der Zeit bis zum Ende? Werden in letzter Konsequenz dann doch wieder Kriege aufflammen? Es gibt Hoffnung. Aber dies bedeutet, dass Europa neu gedacht werden muss. Die Länder können keine Union bilden, dies ist eine Illusion da die Staaten eifersüchtig darauf bedacht sind ihre Eigenständigkeit zu wahren, sondern wir benötigen eine andere Form der Zusammenarbeit, die mehr dem Charakter unseres Kontinents entspricht. Und da ist die Schweiz ein wirklich gutes Modell. Ein Land mit mehreren Sprachen, sehr großen Beharrungsvermögen der einzelnen Teile und trotzdem eines der reichsten Länder des Kontinents. Dieses Land hat sich eine Herrschaftsform gegeben, die einen Ausgleich zwischen den kleinen Teilen und dem Ganzen schafft. Bei dem weder die lokalen Teilbereiche sich übergangen fühlen, noch das Ganze aus den Augen verloren wird.
Auch Europa’s Staaten haben einen “Kantönligeist“. Sie stützten sich auf das nationale Erbe und sie versuchen spezifische Interessen des eigenen Landes besonders zu wahren und zu verteidigen. Nur ungern geben sie Kompetenzen ab. Bei Gefahr und dem Gefühl von Bedrohung kapseln sich viele der Staaten sich ab. “Lieber heiliger St. Florian lass mein Haus in Ruh, zünd das andere an!” ist ein Kredo aller Staaten, einiger mehr und andere weniger. Daher brauchen wir eine ähnliche Form der Balance wie in der Schweiz.

  • Föderalismus: Europa als eine Konföderation (CE) mit einer stark betonten Autonomie ihrer Nationalstaaten und deren Beteiligung in allen Phasen der politischen Willensbildung.
  • Parallelbeschlüße: Die prinzipielle und ausnahmslose Entscheidungsfindung in je zwei Phasen. Jeweils die für die CE gesamt wirksame und die jeden Staat einzeln einschließende Methode ist anzuwenden und nur bei Mehrheit in beiden Fällen entsteht ein gültiger Beschluss.
  • Mehr direkte Demokratie: Durch eine CE-Initiative die bei genügend hoher Anzahl von Unterstützung zur verpflichtenden europaweiten Abstimmung (samt Abstimmung je Staat) wird, kann die Bürgerschaft sowohl auf die Tätigkeit der einzelnen Parlamente, einschließlich des Gesamtparlaments, wie auch über die Parlamente hinweg direkten Einfluss auf die Weiterentwicklung der CE nehmen.
  • Konkordanz: Es hat der Grundsatz zu gelten, möglichst alle Teile der Bevölkerung ständig in den politischen Prozess mit einzubeziehen und angemessen zu berücksichtigen.

Durch die Einbindung aller bei der Wahlen erfolgreichen Fraktionen in Relation zu ihrer Mandatsstärke im Kollegium (bisher: Kommision), wird erreicht, dass jede Bewegung sich ausreichend vertreten fühlt. Der Nationenrat mit Vertretung aller einzelnen Staaten durch deren Staatenlenkenden (Ein Staat, eine Stimme) ist ebenso entscheidend. Nur wenn beide Gremien mit Mehrheit gleich entscheiden, wird daraus ein Beschluss. Die nächsten Ebene ist dann die des CE-Parlaments und der nationalen Parlamente. Soll eine Frage durch die Volksvertretungen entschieden werden, dann muss das europäische Parlament und die Mehrheit der nationalen Parlamente diese Entscheidung so fällen. Wenn aber eine Frage die CE als Ganzes so betrifft, dass sie den zukünftigen Weg des Staatenbundes bestimmen wird, dann kann es durch die Mehrheit der Gesamtbevölkerung Europas und einer Mehrheit von Volksabstimmungen in allen Staaten gemeinsam beschlossen werden.
In jedem Fall ist der Gleichklang Europas als Ganzes und der darin befindlichen Nationalstaaten ausschlaggebend, ob etwas sich in bestimmter Richtung verändert oder nicht.

Dadurch würde Europa sich nur soweit bewegen, wie wir alle es wollen, egal wie weltoffen und multikulturell oder grenzbezogen und vorsichtig gegenüber Fremden wir sind. Egal wie global oder wie national wir eingestellt sind Alle müssten Beachtung finden. Dann würde weder die einen die sich mehr Europa wünschen, noch die anderen die finden, dass man zuerst an die Menschen im eigenen Land denken muss, auseinander treiben.
Sondern wir wären ein Europa. Ein Staatenbund der Menschen Beschäftigung, ausreichend Entlohnung und Sicherheit bietet, nicht Zukunftangst und Massenarbeitslosigkeit. Ein Gebilde das Frieden garantiert, aber auch die Bewahrung der nationalen Eigenheiten und Interessen. .

Die Confoederatio Europa.

Universelle Deklaration der Menschenrechte. Wer hat die tatsächlich schon gelesen?

Wann immer die Rede auf die UN-Charta der Menschenrechte kommt, und darüber diskutiert wird, scheint es,  dass viele diese gar nicht kennen.
Ein Beispiel ist das Asylrecht. Die Charta hat nicht die Staaten verpflichtet jedem der einreist und Asyl beantragt, dies auch zu gewähren.   Es gibt Voraussetzungen dafür:
“Asyl ist der Schutz für Personen, die ihr eigenes Land verlassen mussten, weil sie verfolgt werden. Die Allgemeine Erklärung räumt allerdings keinen Rechtsanspruch auf Asyl ein, gewährt also kein Recht, Asyl zu erhalten, sondern nur das Recht, Asyl zu suchen und zu genießen, wenn es von einem Staat gewährt wird.”
Jedem
Staat ist es also grundsätzlich erlaubt, auch kein Asyl zu ermöglichen. Das ist auch klar, weil jeder Staat letztlich nicht verpflichtet werden kann, wenn ein Massenansturm erfolgt,  die Tore weit aufzumachen und alle aufzunehmen die dorthin wollen.
Die nächste Sache ist die Grundbedingung der Verfolgung. Damit sind keine wirtschaftlichen Nöte gemeint (obwohl diese bei der bitteren Not z.B: in Afrika jedem Humanisten fast dazu zwingt hier zu helfen), sondern die Verfolgung durch einen Staat und die Lebensgefahr. Damit soll sichergestellt werden, dass keine Menschen gegen ihren Willen in ihrem Land eingesperrt und ermordet zu werden, weil es weltweit illegal wäre in ein anderes Land zu flüchten.
Und dazu kommt natürlich, dass jeder der normal die Grenze nach Österreich übertritt aus dem Süden kommend, schon mindesten einen sicheren Staat betreten hat, in dem er vor Verfolgung sicher ist, Also gibt es in Österreich keine Ayslwerbende (von echten Ausnahmen abgesehen), sondern  (fast) nur Zugewanderte. Als aber damals die Menschen aus unseren Nachbarstaaten zu uns flüchteten, da war wir das Asylland und es war nicht nur richtig, sondern auch geboten, alle diese Menschen auf der Flucht aufzunehmen.
Doch wird jetzt die grundlegend humanistische Haltung, die aber nur einem Teil der UN-Charta entspricht, das “Wir nehmen auf, wer in Not ist” als Richtlinie genommen Das ist aber nicht UDHR Artikel 14, das ist Artikel 25  “Recht auf soziale Sicherheit”, der anderes anspricht.  Die UN-Charta soll das Leben ALLER Menschen menschenwürdig gestalten. Nicht nur das der Leute die von irgendwo anders herkommen, es gilt auch für die Leute die hier geboren worden sind.

Menschenrechte sind unteilbar und haben keine Rangfolge.
Dieser eherne Grundsatz wird in unserer Zeit ständig durchbrochen und diese Prinzipien verletzt.  Es sei doch nur zum Wohl aller Menschen, wenn wir Menschen doch unterschiedlich behandeln und keinen gleichen Wert zumessen.  Es sei nur die Beseitigung einer Ungerechtigkeit, wenn wir einen Teil der Menschheit anders unter den gleichen Bedingungen behandeln als einen anderen.  Diese oder jenes Recht stehe doch viel höher als alle anderen, wird in diesem oder in jenem Teil der Erde behauptet.  Aber das ist grundfalsch. Und hier einige der Rechte die verletzt werden.

Aufgrund einer angenommen Benachteiligung einer Gruppe, diese gegenüber einer anderen pauschal zu bevorteilen ist  menschenrechtswidrig.

Diskriminierung ist immer etwas individuelles
,  es betrifft den einzelnen Menschen und andere in der Gruppe nicht, so nicht Gesetze eine ganze Gruppe benachteiligen. Wenn dies der Fall ist, ist dieses sofort abzuschaffen, da menschenrechtswidrig.

Männer und Frauen vor dem Gesetz ungleich zu behandeln, aufgrund der Behauptung eine bestimmte Form der Gewalt würde nur bei Männern existieren (sogenannte “gender based violence”), ist menschenrechtswidrig.

Einem Menschen der einer Tat angeklagt wird,  die Last aufzuerlegen, seine Unschuld beweisen zu müssen, aufgrund der Anschuldigung einer anderen Person, ist menschenrechtswidrig.

Einem Generalverdacht aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Gruppe ausgesetzt zu werden und deswegen ohne direkten Bezug zur Person überwacht zu werden, er selbst oder sein Eigentum durchsucht oder vorgeladen zu werden, ist menschenrechtswidrig.

Gesetze zu machen die Religionen gestatten, die Selbstbestimmtheit über den eigenen Körper (besonders bei Kindern) nicht zu beachten, ist menschenrechtswidrig.

Freie Meinungsäußerung, Glaubens- und Religionsausübung (so sie andere Menschenrechte nicht verletzt) zu beschränken, die  Ausübung zu behindern, ist menschenrechtswidrig.

Wahlordnungen zu erlassen, die auf die freie Listenbildung Einfluss nehmen und damit die freie Wahl einzuschränken,  um einzelnen Gruppen oder Minderheiten in der Bevölkerung Repräsentation zu verschaffen, ist menschenrechtswidrig.

Berufsverbote auszusprechen, oder den Kauf oder Verkauf zu kriminalisieren  weil eine Dienstleistung als unmoralisch angesehen wird, die mit dem eigenen Körper durchgeführt und freiwillig angeboten wird, ist menschenrechtswidrig.

Eltern die Bildung ihrer Kinder vollständig zu untersagen,  ihnen vorzuschreiben, was jedes Kind zu lernen hat ohne Alternativen aufgrund unterschiedlichen Weltanschauungen, ist menschenrechtswidrig.  Menschen gleiche Bildung vorzuenthalten aufgrund eines Merkmals, ebenso.

Das sind  nur einige der Menschenrechte.  Aber alle  dreißig zusammen bilden zusammen (ohne das irgendeines höher oder tiefer stehen würde als das andere) die Übereinkunft der Menschheit zu ihrem Zusammenleben. Und nur das ist hier das Ziel. Keine moralische Überlegenheit, keine politische Positionierung oder Ausrichtung.

Menschenrechte sind nicht nur Rechte der Anderen die wir als schutzbedürftig sehen. Gleiche Menschenrechte gelten für uns alle. Es ist ein ganz einfaches Programm für jede Regierung,  aber eine sehr schwere Aufgabe, diese Punkte ausgewogen so umzusetzen, dass sie ein faires Miteinander aller Menschen auf unser Heimat Erde ermöglicht.  Aber eine, zu der wir alle aufgerufen sind.nweise:
http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/
http://kinderschutz-wien.at/index.php/deine-rechte/un-kinderrechte
http://www.humanrights.com/what-are-human-rights.html

Bildquelle:  https://journaldecriturecreative.wordpress.com/  (modifiziert)

Die Territoriale Wehrverwaltung des Bundes vs. Feministische Objektifizierungstheorie

Wie man die Musterung erlebt Ein Bericht aus einer fremden Welt (besonders für feministische Mütter geeignet)

Leif.L.Eser

Das Folgende ist Teil eines Kommentars, den ich ursprünglich als Antwort in diesem Thread auf dem J.A. Blog geschrieben hatte. Dort stand er auch eine Weile, um dann plötzlich zu verschwinden.

Immer wieder wird -vor allem von Feministinnen, zu denen sich auch J.A. zählt– gefordert, Männer sollten gefälligst über ihre Gefühle reden. Aber wehe, das tut dann wirklich mal einer und spricht dabei von etwas anderem als der erwünschten (Form von) #Scham, sondern tatsächlich über seine eigenen Probleme.
Nein, so war das doch nicht gemeint! Das wollen wir nicht hören. Das muss schnellstens gelöscht werden!

Aber das Netz vergisst nicht. (Na gut, ein wenig schon. Einige der Links scheinen mittlerweile nicht mehr zu funktionieren.) Ich vergesse nicht. Ich kann nicht vergessen.

Zum Kontext. Julia meinte:

Ich glaube wir haben hier ein grundsätzliches Verständnis und Perspektiven-Problem zwischen der weiblichen und der männlichen Sichtweise. Wie eine Frau sich…

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Hund+Katz: Gender Pay Gap? Sexismus – was sonst. Das liegt doch auf der Pfote!

Martin Dormig’s ironische Anmerkungen zu Geschlechterfragen in Comicform sind Kult.  Im Original:  “Bullet Proof”HundNKatz_ Bullet_Proof_kMein Kommentar:
Auch in der Tierwelt gibt es grausame Diskriminierung.  Der Gender Pay Gap  macht vor Hund und Katz nicht halt.  Wieso sollte ein Polizeihund auch mehr verdienen als eine  Schmusekatze? Das ist massiv ungerecht. Hier muss Abhilfe geschaffen werden.  Dass Hund glaubt, es wäre Propaganda, die schon dadurch entlarvt wird, dass keine Firma jemand für mehr Geld einstellen würde, wenn es einen anderen bekommt für weniger Geld, der dasselbe leistet, dann versteht er eben “Gender Bias” nicht so gut wie Katzen es tun.
Felinistische Logik eben.  Eine kugelsichere Argumentation.

Zurück zur Menschenwelt.  Auch hier gilt das gleiche Prinzip. Es kann nur so sein, meinen die Geschlechterideologinnen, dass sich Unternehmen den großen Vorteil von 23% niedrigerer Entlohnung bei gleicher Arbeit, deswegen entgehen lassen, weil sei Frauen gegenüber so große Vorurteile haben.  Personalmanagerinnen,  Recruiterinnen und die oft schon zu mehr als 90% aus Frauen bestehenden Personalabteilungen der Firmen haben nichts Blöderes zu tun, als diejenigen nicht einzustellen, die dem eigenen Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil verschaffen würde.  SO fies ist “das Patriarchat”. Mit unterschiedlicher Lebensplanung und Berufswahlen hat das alles nichts zu tun.  Mit verschiedenen Branchen die unterschiedlich bezahlen aufgrund völlig vom Geschlecht unabhängiger Faktoren, natürlich auch nicht. Warum auch. Ansonsten wäre ja der Equal Pay Day eine reine Farce und der heute “Feminismus” hier bei uns nur noch eine Lachnummer.  Nicht wahr?

Achja. Heute am 21.3 ist auch Equal Parenting Day. Damit dass ein Großteil der geschiedenen Männer zwangsverpflichtet werden für einen  Großteil “alleinerziehenden” Mütter die Versorgung zu übernehmen und dadurch gezwungen sind, möglichst viel zu verdienen, hat der Gender-Pay-Gap natürlich auch nichts zu tun. Ist doch klar. Eine Halbzeit tätige Mutter, die bis auf zwei Tage alle zwei Wochen (rund 80 Tage im Jahr) die Kinder betreut, kann natürlich genauso viel verdienen wie der Vater der Vollzeit arbeiten muss.  

Der Mythos lebt. Aber die Realität ist, dass Halbe/Halbe nach der Trennung, die gelebte Doppelresidenz, hier schnell Abhilfe schaffen würde. Aber wer von diesen “Feministinnen” bei uns, will das schon.? Unser Frauenministerium jedenfalls nicht.
Das ausgerechnet jene Länder die am meisten das Modell Ernährervater-Sorgemutter pflegen, den größten Gender-Pay-Gap haben, ist wie es scheint, offenbar auch kein Grund zur Änderung dieser ablehnenden Haltung zur gleichberechtigten Elternschaft.

Hund+Katz: Das Patriarchat ist nicht totzukriegen. Und wer will das schon?

Martin Domig’s ironische Anmerkungen zu Geschlechterfragen in Comicform sind Kult.
Im Original:  “Everything Is About The Petriarchy”

HundNKatz__Alles_dreht sich um das Patriarchat_k
Mein Kommentar:
Ja, ja das Petriarchat und die privilegierten Hunde. Die anderen Tiere, besonders Katzen haben es echt nicht einfach. Die Unterdrückung ist allgegenwärtig.  Aber nicht sichtbar für Nicht-Felinisten.
Wie bei uns Menschen im bei uns hier real existierenden Patriarchat.  Dieses schlimme Unterdrückungssystem, dass Frauen an allem hindert, sogar daran das Patriarchat abzuschaffen. Denn würde man das, dann wäre der Feminismus nicht mehr notwendig. Dann wäre vollständige Gleichstellung der Frauen erreicht, kein Unterdrücker mehr da.  Ob die Gleichstellung der Männer auch gegeben wäre, spielt dagegen in diesen Überlegungen der Feministen keine Rolle. Daher ist es nur folgerichtig, wenn z.B: die Thematisierung von dreimal mehr Selbsttötungen von Männern nicht betrachtet wird an genau nur einem Tag, am Internationalen Männertag am 19.11, sondern der Tag gleich mal dazu verwendet wird, die Diskriminierung DER Frauen durch DIE Männer auf die Agenda dieses  Events zu bringen.
Damit macht man ganz klar, dass das Patriarchat noch lange nicht besiegt ist, solange Männer auch nur noch irgendein Menschenrecht für sich reklamieren oder behaupten auch Probleme zu haben .
Also wird das Patriarchat noch sehr lange weiterleben. Vermutlich solange es diesen “Feminismus” gibt.  #LongLivethePatriarchy

Ab in die Diaspora! Dezentrale Netzwerke kann man nicht zensieren.

Immer wieder kommt es zu Fluchtbewegungen aus den sozialen Netzwerken, die von Firmen betrieben werden. Ein kleiner Teil setzt sich dann wirklich ab und geht zu einem anderen Anbieter. Der wieder nur eine andere Firma ist, die nur groß werden will, um sich am Ende genauso gnadenlos den Mächtigen zu unterwerfen, zu Profizwecken. Der Rest der Herde murrt, klagt, schreit Skandal, droht mit Weggang und fügt sich doch am Ende. Die Begründung ist immer die Gleiche. Es sind ja alle bei Facebook (bei Twitter, bei [hier beliebiges einsetzen] ).
Der Leidensdruck ist einfach nicht hoch genug. Obwohl viele bereits erkennen müssen, dass es am Ende für sie mit ihrer “falschen” Meinung kein Bleiben geben wird, auf diesen Netzwerken. Ich vermute, dass bald die Daumenschrauben noch etwas enger gedreht werden. Sogenanntes “Antifeministisches” steht mit einiger Sicherheit schon auf der Wunschliste der neuen Tugendwächterin Anita Sarkeesian im Twitter “Trust and Safety Council ” für die Löschung. Diese Einrichtung ist so eine Art neue Abteilung für “Wahrheit” ala Orwell1984 des Unternehmens. Facebook ist ebenfalls gerade dabei, so etwas einzurichten.

Und dann ist meine Zeit auf diesen Plattformen auch zu Ende. Aber ich bin schon längst woanders . Dort wo nicht zensiert werden kann. Ein Netzwerk, dass sich auch vielen, vielen einzelnen Plätzen zusammen setzt, die keiner einzelnen Firma gehören. Ich bin in die Diaspora gegangen. Dort habe ich nicht nur einen Account und poste was immer ich will. Und wer das nicht lesen will, liest es nicht. Das wäre auf Twitter und Facebook auch möglich, man kann stumm schalten, man kann blocken, man kann die Leute auch einfach ignorieren deren Meinung einem nicht passt, nur gibt es Irre die diese Firmen zwingen diese Inhalte erst gar nicht zuzulassen. Wahnsinnige die finden, nicht nur sie sollten das nicht lesen müssen, niemand soll diese “falschen” Meinungen lesen dürfen.
Das nennt man Zensur. Und dabei ist es egal ob es kommerzielle Netzwerke sind. Denn es ist nicht die Plattform die entscheidet, ob etwas als zensiert betrachtet werden muss, sondern ob Inhalte generell ausgefiltert werden, bevor sie erscheinen. Und daher wenn ihr eines Tages auch aus diesen eingezäunten Ideologiegehegen wegmüsst, weil ihr vertrieben werdet, kommt zu Diaspora.
https://diasporafoundation.org

Sucht euch einen Server eurer Wahl in eurer Nähe oder macht wenn ihr IT-Fit seid einen eigenen Sozial-Sever auf, auf dem ihr und euere Freund in Sicherheit vor den “Social Justice Warriors” seid, die euch mundtot machen wollt. Legt einen Account an und schreibt die ersten Postings dort mit dem Hashtag #newhere und #back2mars. Wir finden dann schon zusammen.  Und eines Tages ist Facebook, Twitter und der ganze SJW-Wahn Geschichte. Aber das kann euch dann schon längst egal sein, weil sich die Netzbürger wieder mal aus der Zwangsjacke kommerzieller und politischer Interessen befreit haben.   Nicht AOL, nicht Microsoft und auch nicht Twitter und Facebook kann uns jemals versklaven und unsere Freiheit nehmen, zu sagen was wir denken.
Das Internet gehört uns allen, allen Menschen gemeinsam. Niemand kann uns daran hindern uns mit denen zu vernetzen mit denen wir es wollen. Keine Firma und kein Staat.  Es ist kein rechtsfreier Raum, aber ein zensurfreier Raum. Der Platz wo Meinungsfreiheit und echte Toleranz ihren Sitz haben. Im Netz haben wir kein Geschlecht, keine Herkunft und keine Hautfarbe. Keine Fesseln unserer Geburt. Unsere echte Existenz spielt keine Rolle, nur das was wir in unserer Seele tragen. Dort sind wir, was wir wirklich sind. Zuerst Mensch.

Ab in die Diaspora, Leute.   #Back2Mars.  Ich warte auf Euch.
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