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ADHS , eine “erfundene” Krankheit, unfähige Eltern und Kristallkinder

ADHS, das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität,  ist etwas was sehr polarisiert.  Sagt jemand, dass eigene Kind hat diese Störung (5 von 6 sind Jungs), ist Misstrauen noch das geringste negative Gefühl, dass den Eltern entgegenschlägt.  Sehr viel häufiger ist die Ansage: “Der ist doch nur lebhaft.  Lasst ihn doch mehr nach draußen spielen gehen.  Der hat Bewegungsmangel”.  Dabei schwingt immer mit: “He, ihr könnt einfach nicht erziehen”.  Es ist völlig egal ob man von staatlicher Stelle, die niemals Geld hergeben wenn es nicht unbedingt notwendig ist, doppelte Kinderbeihilfe bezieht, für Therapien hohe Zuschüsse und das Kind als behindert eingestuft wird.  Die Abwertung ist sofort erfolgt.  Schlechte Eltern.  Und es wird oft einfach als “Jungskrankheit” bezeichnet, obwohl auch Mädchen diese Störung aufweisen.  Denn ADS , die gleiche Krankheit ohne Hyperaktivität ist auch bei weiblichen Kinder nicht so viel seltener als bei Buben. (1 von 3 ADH-Kinder ist weiblich)  Auch das macht es schwierig, weil man es auf das Geschlecht bezieht,  meint es wäre nur die gesellschaftliche Ächtung des Bewegungsdrangs und er Lebhaftigkeit der Jungs, die als Störung bezeichnet wird.

Die andere Reaktion ist ebenso unangenehm, die lautet einfach: “Das sind ganz besondere Kinder.  Das ist keine Krankheit, das sind kleine Menschen mit viel mehr Sensibilität.  Die darf man nicht daran hindern, zu sein wie sie sind.”  Und diesen Eltern wird eingeredet, die betroffenen Kinder haben keine Störung, sondern sind die nächsthöhere Stufe der Menschheit. Indigokinder, weil sie eine indigofarbene Aura hätten.  Und ein Kind, dass sonst mit guter Behandlung die Chance gehabt hätte, sich normal zu entwickeln,  wird im Sonderschulstatus fixiert.  Als Erwachsene, haben sie dann ein viel höheres Risiko straffällig, drogensüchtig oder ein Sozialfall zu werden.

Lehrkräfte und Kindergärtnerinnen  sind hier die Schlimmsten. Sie gehen auf ein Seminar, wo sie hören was ADHS ist, kommen mit etwas Halbwissen zurück und kaum wird ein Junge im Unterricht störend, sehen sie sofort “ADHS”.    Der Junge gehört behandelt, sind sie überzeugt.   Die Lehr- oder Betreuungsperson  empfiehlt einen Gang zum Kinderarzt oder Kinderärztin. Und dort setzt sich das Unglück fort.  Es gibt nur einige Dutzend Experten die diese Störung sicher diagnostizieren können. Dazu sind umfangreiche Tests erforderlich, die ausschließen, dass es sich z.B: eine bipolare Störung handelt. Daher ist das Einzige was dieser Arzt, Mann oder Frau die ihr Wissen über diese Krankheit in  einem Seminar erhalten haben, tun sollten,  ist das Kind zu einem dieser Experten zu überweisen.  Was aber in größer als neunzig Prozent der Fälle passiert, ist dass dem Kind ohne weitere Prüfung Ritalinpräperate verschrieben werden. Und da es sehr oft gesunde Kinder sind, wirkt diese Medikamentengabe dann wie die Verabreichung von Drogen.  Viele Kinder werden tatsächlich ruhiggestellt,  wirken zeitweise wie Zombies. Andere werden aufgedreht,  sie lernen viel besser,  wirken wie wenn sie auf “speed” wären.

Und all das sind dann die Eindrücke, die andere Eltern bekommen von ADHS,  das keines ist. Die in Wahrheit sehr seltenen kranken Kinder bekommen dann keine Hilfe, weil “es gibt ja ADHS gar nicht”. Wer ein Kind mit echtem ADHS hat, hat oft das Gefühl als ob zu Eltern die ein Kind mit  chronischer Lungenentzündung haben, gesagt wird, sie sollen sich nicht so anstellen, der Husten geht sowieso wieder vorbei. Das wäre doch gar keine Krankheit, man müsse als Eltern die Kinder nur etwas wärmer anziehen, dann würden sie auch nicht krank werden.

Kinder die keine fünf Minuten stillsitzen können (Hyperaktivität ist nicht lebhaft, sondern etwas weit radikaleres),  die handeln bevor sie nachdenken über die manchmal sogar lebenslangen Folgen, die keinen Bezug zu Geld haben und es ausgeben auch wenn sie es nicht haben und sich ständig mit Käufen belohnen müssen, die in normalen Berufssparten keine Chance haben werden auf Dauer zu arbeiten (Aufmerksamkeitsstörung ist nicht Ablenkung, sondern blitzartig wechselnde Interessenlage), denen wird die Therapie verweigert weil es ADHS nicht gibt. Und der letzte Nagel zu diesem Sarg ist die im Interner herumgereichte Behauptung, selbst der Entdecker von ADHS hätte auf dem Totenbett die Lüge zugegeben.  Nur ist weder Eisenberg der Erfinder von ADHS, noch hat er eine Lüge zugegeben. sondern nur den Missbrauch mit dieser Diagnose angeprangert.

Aber dieser Mythos verbreitet sich im Netz und wird wieder und wieder gebracht,  Für Eltern die Kinder mit echten ADHS, eine reine Katastrophe.

P.S: Eine sehr gute Darstellung der fachlichen Details die weniger laienhaft ist als meine, hat  @maddes8cht in diesem Kommentar und nachfolgenden gemacht.

Der Islam braucht Reformation, dann verliert der IS auf ganzer Linie

Der Islam ist eine Religion die zuerst einmal auf den Qur’an (hier Koran genannt) gründet.  Es ist die Heilige Schrift die dem Propheten direkt von Gott diktiert wurde, so der islamische Glaube. Und in dieser Schrift finden sich auch keine Rechtfertigung für Mord und für Verbreitung des Islam mit Gewalt oder Krieg.  Nicht mehr jedenfalls als in der Bibel zu finden wäre.  Daher ist der Koran eine Quelle die dem “Islamische Staat” allein nicht als Antrieb dienen kann.
Es gibt aber eine andere Quelle, die von Muslimen in der ganzen Welt als gleichwertig angesehen wird. Die Sunna, das dokumentierte Leben Mohammed wird als Vorbild für alle Gläubigen gewertet. Es ist Vorschrift für jeden wahren Moslem das eigene Leben möglichst nahe am Leben des Propheten zu gestalten. Was er getan hat, soll man selbst auch tun. Wie er gelebt hat, so soll man auch leben. Unglücklicherweise war Mohammed nicht nur ein friedlicher Prediger, sondern auch ein mörderischer Kriegsherr.  Er hat am Anfang  der Ausbreitung des Islams getötet und ist mit Ungläubigen nicht anders verfahren als jetzt der IS.   Das ist der Grund warum es so unmöglich ist IS Anhänger zu überzeugen, es wäre kein Islam den sie ausüben. Weil es nicht wahr ist.

Aber es gibt Hoffnung.  Es gibt echte Reformer im Islam.
Wie diese hier: http://www.alrahman.de/
Diese Menschen wollen, dass nur noch der Koran allein die authentische Quelle des Glaubens ist. Sie sehen Sunna/Hadith nur als geschichtliches Beiwerk ohne bestimmende Bedeutung für die heutige Zeit an. Fehlt nur noch eine islamische Lutherperson die das mit genügend Popularität verbreitet. Dann kann auch der Islam in die Aufklärungsphase eintreten.
Vielleicht wäre es besser statt nur gegen “DEN Islam” zu wettern, diese Reformer in dieser Religion zu unterstützen? Aber wahrscheinlich braucht es zuerst wieder, wie immer jemand der sein Leben lässt für die Erneuerung. Ein moslemischer Johannes Hus. Damit der Wahnsinn der in mittelalterlicher Gedankenstruktur verhafteten Religionsfanatiker auch für alle Moslems sichtbar wird.
Und für die Gläubigen klarmachen, dass nur der Koran Quelle des Islams ist und die Sunna nur im geschichtlichen Zusammenhang gesehen werden darf. Dann können auch alle Traditionen abgestreift werden, die ein friedliches Zusammenleben schwer machen.  

Es ist aber nicht die Aufgabe von Gläubigen anderer Religionen oder Nichtgläubigen dies voranzutreiben. Es ist eine innerislamische Angelegenheit der man auch mit dem entsprechenden Respekt zu begegnen hat

Zeit vom toten Pferd zu steigen. Equalismus statt “Feminismus”

Wie man am jetzigen Beispiel von @Erzaehlmirnx so drastisch sieht, ist das Wort Feminismus verbrannt.
Es nennen sich auch Personen so,  die nicht den Hauch der Idee des ursprünglichen Feminismus verfolgen.  Die von “Ironic misandry” sprechen, wenn sie Männerfeindlichkeit absondern.   Das  “Feministinnen” in Schweden die Theaterfassung des SCUM-Manifest von Valerie Solanas begeistert gefeiert haben, ist nur ein Baustein. Überall beginnen Misandristinnen bereits offen ihre Männerverachtung, die Idee Männer seien etwas Minderwertiges, zu publizieren. Dem wurde bisher nicht entgegengetreten.
Nun ist etwas passiert, dass etwas Bewegung reingebracht hat. Diese Geschlechterverwirrten die sich selbst oft als SJW (Social justice warriors) betiteln, haben eine Bloggerin aufs Korn genommen,  die nachweislich  jede Heuchelei,  jeden Selbstbetrug und jede Bigotterie aufs Korn nimmt und anprangert.  Niemand ist sicher 🙂
Aber da “Feministinnen”  (richtig ist Misandristinnen) jede Art von Kritik an ihrer Ersatzreligion sehr krummnehmen, haben sie sich den Blog genauer angeschaut. Und festgestellt, die Dame ist offenbar eine Antifeministin, möglicherweise auch eine geheime Maskulinistin. Oder Schlimmeres 😉
Allerdings kennen viele Menschen, die tatsächlich als Feministin gesehen werden können, diese Bloggerin und wissen, dass sie nichts weniger ist, als das was diese Irren über sie sagen.  Entsprechend verwundert sind diese TrueFeminists über diese Anfeindungen ihrer Netzfreundin. Und verteidigen sie.   Das aber bedeutet für die “Feministinnen”,  hier sind weitere Antifeministinnen, die sich als Feministin ausgeben und daher wird eine Blockempfehlung abgegeben.  Was bedeutet, das man ohne den Blog auch nur genauer zu studieren,  sofort die Person auf Twitter, Facebook oder sonst wo blockt und mundtot macht für die Filterblase dieser quasi Gläubigen einer Geschlechterreligion.

Fazit:  Das Wort Feminismus ist tot, finde ich.  Jeder Versuch es wieder zu beleben wird wieder in einer solchen Auseinandersetzung von “Feminismus” gegen Feminismus enden.  Und weiter den Ruf aller beschädigen.  Es wird Zeit vom toten Pferd abzusteigen.  Es bietet sich an, die Weiterentwicklung Equalismus zu nennen.  Dann kann analog zur Bürgerrechtsbewegung in den USA, die sich auch nicht Blackismus nannte, obwohl sie für die Rechte von Schwarzen (Dunkelhäutigen Menschen) eintrat, eine Bewegung für alle entstehen,  die eine Emanzipation von Frauen und Männern, eine Gleichberechtigung aller anstreben.
Die gleiche Situation ist auch bei der Männerrechtsbewegung (oder MRA). Viele frauenfeindliche und rückschrittliche Personen finden sich im Dunstkreis,  dieser dezidiert sich als maskulinistisch verstehenden Organisationen..
Daher sollten alle,  Frauen wie Männer sich von diesem verbrauchten Begriff “Feminismus” lösen, um die Inhalten die der Feminismus mal hatte,  die er laut Webster Dictionary (“the belief that men and women should have equal rights and opportunities”) hat,  Nur auch dort wird bereits ein klare Teilung vorgenommen  Es geht nur um Belange von Frauen.
ZuerstMensch_Merriam_Webster_Feminism_Dictionary_markiert

Und genau das wird oft Männern, die sich für Belange der Gleichberechtigung aller, auch der Männer im Feminismus eintreten wollten, um die Ohren geschlagen.

Aber Equalismus hat noch einen Vorteil.  Er ist nicht nur für Gleichberechtigung der Geschlechter.  Denn wir Menschen sind nicht nur ein Geschlecht, wir sind nicht nur eine Hautfarbe,  wir sind nicht nur unsere Herkunft unsere Abstammung,  wir sind nicht nur eine sexuelle Orientierung. Wir sind die Summe von dem und mehr, wir sind Menschen.  Menschenrechte sind unteilbar.  Daher ist jede Teilung schädlich auf Dauer.  Und wie es sich zeigt, ist dies auch bei der Teilung nach Geschlecht der Fall.
Es wäre daher sinnvoll den Begriff “Feminismus” fallen zu lassen und den Equalismus zu formen.   Frauen und Männer können Equalistinnen und Equalisten sein und niemand benötigt mehr die Erklärung “Aber das ist doch auch für Männer. Männer sollten ebenfalls dafür eintreten”. Nein Männer wären von vornherein Gesprächspartner und nicht mehr “Allies” (tolerierte Verbündete) die zu schweigen und nur andächtig zu lauschen haben, wenn  eine “Feministin” spricht.
Der beste Gewinn aber wäre, dass wenn alle Anhängenden des Feminismus sich so umbenennen, nur noch die des Misandrismus übrig bleiben, die sich so nennen würden. Denn sich ebenfalls Equalist/in zu nennen und dann männer- oder frauenfeindliches von sich zu geben, würde sie schnell selbst entlarven.  Und wenn sie beim Wort “Feminismus” bleiben, ebenfalls.

Also wie wäre es.  Change to Equalism too?

Gender based violence – Geschlechterrassismus wird Gesetz!

Die ‪‎EU ist offenbar das wichtigste Schlachtfeld des ‪‎Misandrismus. Hier wird, wie es zumindest scheint, in einzelnen Staaten ausprobiert, wie die Minderung oder Außerkraftsetzung von ‪‎Menschenrechten gegenüber zufällig männlich geborenen Menschen gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich einwandfrei herstellbar ist.
Dazu hat ‪‎Spanien schon 2010 ein Gesetz erlassen, das häusliche Gewalt von Männern gegenüber Frauen (dabei bedenken, dass 40% der physischen Gewalt gegenüber Männer getätigt werden) härter zu bestrafen ist, als umgekehrt. ‪‎Höchststrafe: Gefängnis 5 Jahre (zufällig männlich) statt 3 Jahre (zufällig weiblich). Diese eindeutige ‪‎Diskriminierung wurde 2010 durch das dortige ‪‎Verfassungsgericht auch bestätigt.  2014 war man schon einen Schritt weiter.
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“Die eigens eingerichteten ‪‎Sondergerichtshöfe für Gewalt an Frauen werden laut El Mundo mit größeren Befugnissen ausgestattet und sind nicht mehr nur bei Mord und Körperverletzung aktiv.
An den Sondergerichtshöfen wird in Zukunft auch Männern, die sich über verordnete ‪‎Bannmeilen hinwegsetzen, der Prozess gemacht.”
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Sondergerichtshöfe! Das kennt man aus der Geschichte, nicht wahr? Aha, was ist dann das Nächste? ‪‎Standgerichte für Männer, die der ‪‎Vergewaltigung verdächtigt werden? Nur ein Witz?

Diese Gefahr eines neuen ‪‎Faschismus, der im rosa Kleid auf Stöckelschuhen auftaucht, statt im braunen Hemd und Stiefeln, wird komplett unterschätzt. Nur weil er jetzt mit dem missbräuchlich verwendeten Namen “‪‎Feminismus” daherkommt, ist er nicht weniger gefährlich. Auch hier bei uns wird versucht die Rechtsstaatlichkeit auszuhebeln. ‪‎Unschuldsvermutung wird gegenüber den der Vergewaltigung verdächtigen Männern und noch mehr bei Verdacht der Pädophilie nicht mehr gelten gelassen. Gender based violence  ist ein weiterer Hebel um in jedem Gesetz, sogar wenn es Gleichberechtigung herstellen soll, die Möglichkeit eröffnet, es spezifisch auf Männer und Frauen aufzuteilen. Es ist ein Weg zu eigenen Männer- und Frauengerichtshöfen, die vollkommen unterschiedlich die selbe Tat beurteilen können. Es sollte Männern bewusst werden, dass diese Aktivitäten der Männerverachtenden und ihrer Helfeshelfenden nicht nachlassen werden, sondern sich nur ausweiten. Und alle treffen werden. Es ist der Weg in eine totalitäre Zukunft.

Dieser Wahnsinn hat endlich aufzuhören. Hier werden systematisch Männer und Frauen gegeneinander aufgehetzt. Zur Entsolidarisierung gezwungen. Zusammenstehen und dem Geschlechterrassismus ein Ende machen in ganz Europa ist ein Gebot der Stunde.

“Wehret den Anfängen!” heißt es. Aber es sind keine Anfänge mehr. Es breitet sich bereits massiv aus. Aber diesmal schauen wir nicht weg. Diesmal stehen gemeinsam wir auf gegen das Unrecht! Oder lassen wir die soziale Katastrophe einfach auf uns zukommen. Wie schon einmal?

DER Feminismus ist dies und das, aber DEN Feminismus gibt es nicht?

Je mehr ich in die Materie der Frauen- und Männerrechte eintauche, umso mehr wird mir klar, dass eine Behauptung “der Feminismus” würde nicht existieren, grundfalsch ist. Ja sogar kontraproduktiv. Wäre es so, könnten Medien nicht über “Der neue Feminismus sieht besser aus” schreiben. Sie könnten nicht feministische Erklärungen drucken. Es gäbe keine feministischen Veranstaltungen und feministische Literatur. Es gibt den Feminismus also. Und es gibt Strömungen darin. Sehr gegensätzliche Strömungen teilweise.

Feminismus ist aus meiner Sicht sowohl die Anerkennung der Gleichwertigkeit alle Menschen, aber auch gleichzeitig eine Höherbewertung des Geschlechtlichen, als es bisher der Fall war. Man versucht herauszufinden wie sich die Geschlechter unterscheiden und wo sie ähnlich sind. Durch diese Analyse wurde aber auch gesellschaftlich diese Spaltung durchgeführt. Es wurde die Masse “Frau” und die Masse “Mann” geschaffen. Ungefähr so wie es bei den “Rassen” der Fall war. Auch die “Rassen”theorien die keine Ahnung noch von der minimalen genetischen Differenz hatte. die zwischen allen Menschengruppen besteht wie man sie auch trennen mag, war sich sicher, dass “Rasse” etwas elementares ist. Der Feminismus denkt ähnlich. Dies drückt sich vor allem in den Gender-Studies aus, wo jede Art von Bezug aufgrund des Geschlechts untersucht wird. Auch z.B: wie weit die weiblichen Betroffenen von Hochwasserkatastrophen besonders betrachtet werden müssen, was für spezielle Programme diese im Notfall bräuchten.
Aus meiner Sicht werden auch hier spätere Generationen, wenn die Hirnforschung voranschreitet und der “psychische Code” entschlüsselt wird, beweisen, dass hier ebenfalls unbrauchbare “wissenschaftliche” Konzepte angewandt wurden und die angebliche Differenz wird auf einen Rest zusammenschmelzen, der nur noch in wenigen Forschungsbereichen eine Rolle spielen wird.

Der equalistische Feminismus sieht keine biologische Unterlegenheit des Mannes und auch keine soziale Unterlegenheit, so alle Geschlechter neutral behandelt werden. Diese gesellschaftliche Strömung arbeitet daran, das Geschlecht möglichst zu neutralisieren und sieht dabei eine Hauptaufgabe, die bisherige “giftige maskuline Sozialisierung ” durch eine “positive Maskulisierung” zu ersetzen. Auch “giftige feminine Sozialisierung” wird bekämpft wie man am Kampf gegen die “Rosafalle” sieht #pinkstinks. Da aber die bisherige Männergeneration durch ihre Sozialisation “vergiftet” ist, muß erst eine neue Generation entstehen, die davon frei ist. Jede Art von Festhalten von Männern an ihrer “Maskulinität” ist daher ein Rückschritt und muß schärftens bekämpft werden.

Der biologistische Feminismus (Differenzfeminismus) geht ebenfalls von einer Gleichheit der Geschlechter aus, jedoch sieht sie diese in unterschiedlichen Bereichen. Die “Maskuklinität”wird hier nicht mit “Giftigkeit” sondern mit “Unbrauchbarkeit in der heutigen Zeit” verbunden. Daher wird die Machtfähigkeit des Mannes angezweifelt, weil er ja bewiesen hat, dass Kriege und Machtstreben offenbar die Folge ist, wenn er allein oder überwiegend herrscht. Daher möchte man alle Macht- und Bildungsbereiche mit zumindest der Hälfte Frauen besetzen um diese Gefahr in Zukunft eindämmen. Die Zuschreibung von Eigenschaften aufgrund des Geschlechts wird hier klar vorgenommen und auch deren Pauschalität nicht hinterfragt. “Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus”

Das sind erst mal die beiden großen Lager des Differenzfeminismus und des Gleichheitsfeminismus. Für die einen ist die Geschlechterrolle primär biologisch bedingt. Für die andere ist es die Gesellschaft, die Sozialisierung, die das Hauptgewicht bei der Prägung einer Rolle ausmacht. Im Differenzlager verbirgt sich auch noch dazu ein kleiner radikaler faschistoider Teil der Frauen per Geburt als das begabtere und bessere Geschlecht ansieht, dass geeigneter ist als die “Brut der cis-Männer” an der Macht zu sein. Ein kleiner geschlechterrassistischer Teil davon nur, aber ein sehr lauter und gefährlicher und politisch immer einflussreicher. Dieser Teil der nicht mit dem Feminismus zu tun hat, sich nur der Methodiken und Materialien bedient um eine menschenverachtende Ideologie zu verbreiten, bezeichne ich als Misandrismus.

Und dann der letzte Teil im Feminismus der sich tatsächlich um Menschenrechte ALLER Menschen aber mit Schwerpunkt “weiblich” Sorgen macht und dafür in aller Welt kämpft. Dieser Teil tritt auch für die Rechte von männlich Geborenen ein, wo sie dafür noch Zeit finden.

Damit Frauen, die durch ein strukturelles System der Zweitrangigkeit als generell benachteiligt betrachtet werden, aus dieser Unterdrückung “befreit werden” und sich überall einbringen können, werden im Feminismus verschiedene Methoden eingesetzt. Eine davon ist die sogenannte Brückentechnologie der “Quote”. Damit soll so schnell wie möglich erreicht werden, dass der “weibliche” Anteil der in der heutigen Zeit als besonders notwendig angesehen wird, in allen Bereichen der Gesellschaft, Parteien, Veranstaltungen, Institutionen usw. repräsentativ zur Bevölkerung eingebracht werden kann. Dieser Hebel wird überall eingesetzt wo Frauen unterrepräsentiert sind. #50prozent

Das also ist mein Bild, wie sich mir der Feminismus zeigt. Und allem bis auf einen kleinen Teil ist eines gemeinsam. Hier definiert Frau wie Mann zu sein hat, was richtig und was falsch ist. Was der Mann darüber denkt? “Who cares”, habe ich vor kurzem gelesen von einer einflussreichen Feministin.
Und so wird es auch gelebt. Die Meinung eines Mannes im feministischen Diskurs ist maximal die Hälfte wert oder oft sogar gänzlich unwichtig.

Ohne weiters Nachdenken kann ich also sagen, es gibt den Feminismus. Es gibt ein Gesamtbild und es gefällt mir nicht. Deswegen werde ich jetzt nicht plötzlich Antifeminist. Aber meine Kritik bezieht sich bereits auf einen großen Teil dieser Bewegung, die Pop(ulär)-Femi(nismus). Denn seit den 70er Jahren in denen der Gleichberechtigungsgrundsatz über Bord geworfen wurde und sofortige Gleichstellung aller Frauen gefordert wird, schreitet die Entrechtung von Männern, speziell heterosexuellen Männern, den cis-Männern, zuerst in den untersten Schichten die sich effektiven rechtlichen Beistand nicht leisten können, bis jetzt bis hinauf in die Wohlstandebene, weil die Gesetzesumsetzung nur noch den Schutz der überall von Gewalt bedrohten Frau vor Augen hat, immer mehr fort. Und ich sehe nicht die mindeste wirksame Gegenbewegung im Feminismus die sich um die Unteilbarkeit aller Menschenrechte annehmen würde.
Es ist nicht nur das Versagen der Männerrechtler, die gegen die Attacken sie seien Frauenfeindlich und Nazis keine Abwehr finden und deren produktiver Beitrag ist, immer neue Selbstbezeichnungen zu erfinden. Sondern auch der Großteil-Feminismus ist schuld, der Kampf für Männerrechte als abartig ansieht, der Menschenrechte nur noch für Frauen als wichtig sieht und dem männlich geborene Menschen auch die Kinder, die Jungen herzlich egal geworden sind.

Kein Kampf gegen Feminismus-Windmühlen! Die echte Gefahr befindet sich dahinter!

Was ich nicht verstehe, wieso Männerrechtler, besonders Maskulinsten nach wie vor glauben, dass sie gegen den Wind spucken können. Aus meiner Sicht ist glasklar, dass dem Feminismus NICHTS sinnvolles entgegengesetzt werden kann.  Dieser ist eine Zeitgeistströmung nicht anders als der völkische Gedanken vor 90 Jahren.  Wer hier glaubt noch Anti-Feminist sein zu können, wird  eines  Besseren belehrt werden.

Kein Historisierender der heute in diese Zeit zurück schaut, würde sagen, dass eine Gegenbewegung zum Völkischen, zum abstammungsmäßig begründeten Nationalismus damals auch nur einen Hauch einer Chance gehabt hätte. Es war eindeutig, dass die Menschen sich per Volkszugehörigkeit eine Identität geben wollten, es ihre primäre Zugehörigkeit definierte. Nation und Volk war nicht anders als heute das Geschlecht. Es schuf Zusammengehörigkeit, Verbundenheit, Nestwärme und Solidarität. Der Grund warum Geschlecht diese Rolle spielt ist die Globalisierung der Menschheit. Bevor die Menschen sich als eine Einheit fühlen können, benötigt es die letzte Auseinandersetzung zwischen den beiden größten Merkmalsteilen, Frauen und Männer. Dazu hat sich jetzt noch das dritte Geschlecht gesellt. So wie Nation eine geringe und “Rasse” (zum Glück) überhaupt keine Rolle mehr spielt, ist auch Geschlecht nichts was tragfähig wäre.
Diese Geschlechteridentität ist aber so stark heutzutage, dass dies bereits auf Kinder übertragen wird. Die Mädchen tragen nicht pink, weil es ihnen so prima gefällt, sondern weil sie sich als Mädchen ausweisen und von Jungs abgrenzen können. Und egal was die Eltern machen, diese Haltung wird nicht abnehmen, sondern zunehmen, da sich Mädchen und Frauen immer mehr als Masse verstehen, ein Massengefühl entwickeln.

Wer das nicht akzeptiert, der macht einen schweren Fehler, da man gegen etwas kämpft dass man nur so vorbeigehen lassen kann, wie ein schweres Unwetter. Gegen den Feminismus ist kein Kraut gewachsen, weil er nicht einfach nur eine Ideologie ist, sondern die identitätsstiftende Weltanschauung. Wer vor 90 Jahren den volksverbundenen, nationalen Menschen gesagt hätte: “He seid doch nicht so national und völkisch. Das ist doch Irrsinn, wir sich doch alle nur Menschen”, hätte bei der Masse der Bevölkerung ebenso wie heute nur verwundertes Lachen geerntet.

Daher sehe ich nur eine Möglichkeit des Widerstandes. Und der ist gegen den Misandrismus, der systemischen Männerfeindlichkeit. Diese aufzuzeigen, dagegen aufzutreten, sehe ich als sinnvoll. Den Leuten die Menschen nicht nur per Geschlecht einteilen, sondern auch bewerten. Die Frauen als besser, befähigter erachten und Männer als minderwertige Spezies, mit angeborener Schlechtigkeit.
Auch vor 90 Jahre wäre es sehr sinnvoll gewesen, der Abwertung von Menschheitsteilen aufgrund Geburtsmerkmale, dem aufkommenden Rassenwahn rechtzeitig ein Ende zu setzen, vor der Katastrophe. Aber auch damals meinten viele, es sei doch nicht so schlimm und “Diese radikalen Antisemiten was wollen die schon groß machen. Was ist denn so falsch dran aufs eigene Rasse und Volk schauen zu schauen?”, Der Misandrismus ist auf dem Vormarsch. Diesem möchte ich mich, mit allen die das auch so sehen, entgegenstellen.

“Wehret den Anfängen” ist dabei schon fast zu wenig gefordert, denn wir befinden uns schon mittendrin.

Die #Blaurosafalle, Girls-only Überraschungseier und wachsende Geschlechterklischees

Es gibt ein Buch das heißt: “Die Rosa-Hellblau-Falle. Für eine Kindheit ohne Rollenklischees.” Darin wird beschrieben, welche Auswirkung diese zunehmende Geschlechterapartheid hat und was man vielleicht tun könnte.
Obwohl richtig, greift es doch zu kurz. Den ein Aspekt wird dabei vernachlässigt. Der dass die Mädchen diese Rosa Obsession selbst haben, Und zwar mit einer Intensität die staunen lässt. Was treibt kleine Mädchen dazu, sich rosa anzuziehen, sich derart fast zu uniformieren. Warum stellt sich die Industrie immer mehr auf dieses Rosa um?
Eine Erklärung ist, dass sich so natürlich besser Spielzeug verkaufen lässt. Was für das Mädchen passt, ist für den Jungen „nööö”, der wird für rosa oder Little Pony prompt von anderen Kindern und Eltern sehr schief angeschaut und kehrt gleich in seine Zwangsrolle zurück!
Umgekehrt deutlich weniger, da hat sich ein siebenjähriges(!) Mädchen in einem Brief bei LEGO beschwert, dass keine weiblichen Abenteuerfiguren im Sortiment sind. Prompt hat die Firma reagiert. Wohlgemerkt! Das Mädchen hat sich nicht darüber beschwert, dass es Nur-Mädchen und Nur-Jungenspielzeug gibt, sondern nur weil sie zu wenig Auswahl hat.

Und es gab die Kampagne von der “Girls-Only” Überraschungseier. Glaubt wirklich jemand dass die Firma keine Marktforschung in Auftrag gegeben hat? Das sie soviel Geld in den Sand setzen, weil sie “patriarchalisch” sind? Das wurde ausgiebig zuvor ab getestet und die Ergebnisse waren offenbar eindeutig. Die Mädchen hätten begeistert zugegriffen, ansonsten kommen solche Girls-Only Produkte nicht auf den Markt, WENN nicht die Eltern nicht plötzlich gesehen hätten, hier rennt offenbar etwas gründlich schief, wäre der Verkauf auch erfolgreich gewesen. Und letztlich ist die Frage zu stellen, wenn diese Separation nur von der Industrie erzeugt wird, ohne dass Nachfrage besteht, wo sind dann die “Boys-Only” Angebote. Weil es wäre nur logisch dass die Industrie auch die andere Zielgruppe bedient. Scheinbar haben Jungen aber keinen Bedarf?

Kann einer der Gründe sein, dass Mädchen immer stärker eingeredet wird, dass Mädchen das begabtere, das klügere Geschlecht sind? Sie hören ständig, dass Jungen in den Schulen schlechter werden, sie sehen es sogar anhand der Notengebung und des Verhaltens der Lehrer&innen. Denn niemand redet über Benachteiligung von Jungen, “Die Jungen SIND das Problem” hören sie. Muss das nicht zwangsläufig unbewusst den Druck auslösen sich von diesem dummen Geschlecht größtmöglich zu distanzieren? Sich eine Rosa-Uniform, Rosa-Spielsachen zuzuordnen, die Jungen nicht verwenden können ohne nicht sofort von der Gesellschaft zurückgepfiffen zu werden?

ZuerstMensch1boys-are-stupid-throw-rocks-at-them-boys-are-stupid-poster

#HowToSpotAFeminist : Femimismus in dem sich Männerverachtung versteckt, klagt über negatives Bild

#HowToSpotAFeminist Wieder mal geht ein Rauschen durch den Twitterwald. Die Spatzen twitschern es von Baum zu Baum.
“Wie erkennt man eine Feministin” ist der Hashtag, der Kennbegriff der all diese Beiträge zusammenbindet. Und es wurden alle männerverachtenden Fakten die sich seit Jahren gesammelt haben, auf einmal in die Nachrichtenströme der Leute gespült, Ganz schnell sprangen Feministen&innen zur Verteidigung herbei und schrieben ihre Antworten. Oft genug lautete die Aussage: “He das ist doch kein Feminismus, das ist Misandrismus”.
Ja das ist richtig. All das was an Beispielen für Männerhass gezeigt wird, ist Misandrismus,.
Daher nochmal eine Unterscheidung. Feminismus ist analog zu Marxismus/Kommunismus zu sehen, der die Gleichheit aller Menschen anstrebt, aber dabei einen idealen Menschen voraussetzt. Da es diesen nicht gibt, wird er versucht den zu “erziehen”. Er kennt die Klassen, setzt Männer den Ausbeutern, Frauen den Werktätigen gleich., Das Paradies von Gleichheit, Wohlstand, Frieden für alle kann nur entstehen, wenn das Patriarchat analog zum Kampf gegen den Kapitalismus, zerschmettert wird. Auch die Leistungsbereitschaft von Menschen, der Wille Privatleben zurückzustellen, der auch für höhere Gehälter sorgt, wird als “toxisch” diffamiert und das Ziel ist pro Position zu bezahlen, nicht für Leistung. Auch darin ähnelt Feminismus stark dem Kommunismus.
Misandrismus ist dagegen analog zum Antisemitismus zu sehen. Er kennt nicht Klassen, sondern ein gutes und ein böses Geschlecht. Für diesen ist “Der Mann das Problem”, die Frau “fähiger, intelligenter”. Misandrismus sieht in DEM MANN eine Gefahr. In jedem Mann. Er sieht die Lösung in der Ausmerzung des “toxisch männlichen” Anteils aus der Gesellschaft.

Das sollte nicht miteinander verwechselt werden. Während man beim Feminismus einfach nur warten kann, bis die Idee der Gleichstellung sich als grandioser Irrtum erweist, weil nur Gleichberechtigung machbar ist, ist Misandrismus die Wiederkehr eines menschenverachtenden Gedankenguts und zu bekämpfen wo immer er auftritt.
http://mashable.com/2015/05/05/how-to-spot-a-feminist/
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